Der FC Bayern München ist mit einem Heimdreier in die neue Bundesligasaison gestartet. Zum Auftakt triumphierte der Rekordmeister mit 3:1 über die Hoffenheimer TSG, die - in Person von Cheftrainer Julian Nagelsmann - nach der Partie ein ums andere Mal mit dem Videobeweis haderte. Niko Kovac ist derweil rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

​Münchens 3:1-Auftaktsieg gegen 1899 Hoffenheim liefert Gesprächsstoff! Nachdem bei der WM in Russland nahezu alles reibungslos verlief, sorgte der Videobeweis in der Bundesliga mal wieder für geteilte Meinungen. Doch zunächst echauffierte sich TSG-Coach Julian Nagelsmann über die Entstehung des gegen seine Mannschaft gepfiffenen Strafstoßes.

„Für mich ist es kein Elfmeter“, sagte er gegenüber Eurosport. „Natürlich kann Ribery da nicht weiterspielen und es ist eine Grätsche, aber er springt halt eine halbe Stunde vorher. Wenn da Elfmeter gepfiffen wird, kann ich immer vorher abspringen. Wo war da aber der Videoschiedsrichter? Nicht da, sondern nur in den 14 Szenen danach.“ Und damit war der 31-Jährige bei dem Thema der Stunde angekommen: „Worüber ich mich jedes Mal aufrege: Wieso bekommen die das in Köln nicht entschieden? Der arme Schiedsrichter muss hier jedes Mal vor 77.000 Leuten rauslaufen und sich das anschauen. Wenn das nicht anders geht, dann können wir Köln auch abschaffen.

FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Auftakt geglückt: Die Bayern jubeln nach ihrem 3:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim


​Münchens Cheftrainer hätte derweil ebenfalls nicht auf Strafstoß entschieden. „So glasklar sehe ich den Elfmeter nicht“, kommentierte er nach der Partie beim ZDF. Den Sieg seiner Mannschaft stufte er dennoch als „vollauf verdient“ ein. „Wir haben schon gesehen, dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit ganz klar dominiert haben. Wir hatten viele Chancen, aber es war trotzdem nicht so klar, wie es am Ende ausschaut. ​Hoffenheim hat es gerade ab der 46. Minute bis ungefähr zur 70. Minute ordentlich gemacht. Wir haben da keine Mittel gefunden und sind dann erst wieder zum Fußball gekommen.“

Für die ​Bayern geht’s am kommenden Samstagabend (18:30 Uhr) weiter, wenn man beim VfB Stuttgart gastiert. Die TSG ist bereits am Nachmittag (15:30 Uhr) gegen den SC Freiburg gefordert.