​Kurz vor dem Saisonstart kommentiert Eintracht Frankfurts Sebastien Haller die ersten beiden Pflichtspielniederlagen. Der französische Torjäger will den Kopf nicht hängen lassen und fordert seine Mannschaft dazu auf, positiv zu bleiben.


Eintracht Frankfurt ist mit der Niederlage im Supercup gegen den ​FC Bayern München und dem Aus in der ersten DFB-Pokalrunde denkbar schlecht in die neue Saison gestartet, doch Sebastien Haller fordert dazu auf, nicht die Köpfe hängen zu lassen. Er will sich weiter auf das Positive konzentrieren: "Wir müssen positiv bleiben und uns auf unsere Aufgaben fokussieren", meinte er im Interview mit der Vereinsseite.

Dennoch ist der Mittelstürmer immer noch geknickt, nach dem eintäuschendem Pokal-Aus: "Ich bin sehr enttäuscht, weil wir nicht damit gerechnet haben. Aber wer weiß, für was es gut ist? Ich hoffe, dass wir die richtige Reaktion am Wochenende zeigen. Ich bin positiv gestimmt, dass wir gut in die Saison starten, weil wir sehr hart gearbeitet haben."

Am Samstagnachmittag beginnt für die SGE die neue Bundesligasaison beim ​SC Freiburg. "Ich fühle mich fit und natürlich sind wir bereit. Wir werden von Tag zu Tag besser. Wir wissen, wie Freiburg spielen möchte, und wir werden alles für einen guten Saisonstart geben. Dafür müssen wir einfach unsere Chancen besser nutzen. In Ulm hatten wir genügend, treffen aber dann zweimal den Pfosten. Aber ich bleibe positiv", sagt der 24-Jährige über das kommende Spiel.

Eintracht Frankfurt v Bayern Muenchen - DFL Supercup 2018

Sebastien Haller sieht positiv in Richtung Bundesliga, trotz einiger Rückschläge. 


Für die Hessen wird dieses Jahr keine einfache Saison. Sie mussten viele Abgänge verkraften, wechselten den Trainer und müssen mit der Doppelbelastung in der Europa League klar kommen. Doch für Haller zählt der internationale Wettbewerb zunächst nicht so viel: "Jetzt möchten wir erst mal in der Bundesliga gut aus den Startlöchern kommen."


Gegenüber ​Eintracht.de kann er seine Freude über die Europa League trotzdem nicht verbergen: "Ich freue mich einfach ungemein auf die UEFA Europa League. Für viele ist das internationale Geschäft in Europa etwas ganz Neues, auch für mich."


Für die kommenden Spiele hat der Franzose ein Erfolgsrezept parat: "Wir müssen weniger reden, mehr laufen und uns gegenseitig helfen."