Nach seiner Vertragsverlängerung ist der Vize-Weltmeister Ante Rebic ein gefeierter Held in Frankfurt. Jedoch enthüllt Rebic gegenüber der Bild, dass er im Superpokal gegen Bayern München lieber nicht gespielt hätte. Für den Liga-Auftakt der Eintracht gegen den SC Freiburg ist der Kroate wahrscheinlich nicht fit.


Bei der Weltmeisterschaft in Russland zog sich der Angreifer eine fiese Fußverletzung zu, die ihn bis heute plagt. Von daher hätte Rebic gegen die Bayern wohl lieber von der Tribüne aus zugesehen.


Gegenüber der Bild erklärt der Kroate: “Ich denke, ich hätte gegen Bayern nicht spielen sollen. Das war zu früh. Als ich ins Spiel kam, wollte ich nicht nur mit 50 Prozent spielen, sondern ich wollte wie immer das Maximum geben.” Und genau dies wurde Rebic im Superpokal zum Verhängnis, da er sich im Superpokal Adduktoren-Probleme zuzog.

Eintracht Frankfurt v Bayern Muenchen - DFL Supercup 2018

Ante Rebic im Zweikampf mit Joshua Kimmich


Damit muss Rebic genau wie sein Teamkollege David Abraham nun isoliert trainieren, um geschont zu werden. Zu den beiden gesellte sich nun auch der Serbe Mijat Gacinovic, der mit Muskelproblemen zu kämpfen hat. Damit fehlen der Eintracht gegen Freiburg nun drei eigentliche Stammspieler und Leistungsträger.


Als Rebic-Ersatz könnte der Neuzugang Filip Kostic auf den Flügeln starten. Da der Serbe gute Flanken schlägt, könnte er damit den französischen Riesen Sebastien Haller bedienen. Auch in Hütters Offensiv-System könnte der Serbe erstaunlich gut passen, sollte er es schaffen ordentliche Leistungen konstant abrufen.

Sobald das verletzte Trio allerdings wieder gesund ist, hat die Eintracht sowohl vorne als auch hinten wieder ihre gewohnte Stärke zurück. Besonders mit Kostic, Rebic, Jovic und Haller haben die Hessen viele Optionen für ihren bissigen Sturm.