Nur wenige Spieler mussten in so jungen Jahren bereits mit so viel Trubel um ihre Person klar kommen, wie Jann-Fiete Arp. Nach einigen starken Auftritten in der Vor-Saison galt der Angreifer schnell als eines der vielversprechendsten Talente im ganzen Land. Auch wenn der Youngster dieses Niveau nicht dauerhaft anbieten konnte, wollte ihn der FC Bayern München gerne verpflichten. Am Ende entschied sich der Stürmer jedoch dafür, seinen Vertrag beim​ Hamburger SV bis zum Jahre 2020 und ohne Ausstiegsklausel zu verlängern. Dabei verzichtete er auf jede Menge Geld.​


Nach Informationen der Sport Bild wäre der Rekordmeister bereit gewesen, den 18-Jährigen mit einem Vierjahresvertrag auszustatten. Dem Vernehmen nach hätte der Blondschopf dabei an der Säbener Straße rund fünf Millionen Euro jährlich kassieren können. Das Salär, das ihm der HSV in der zweiten Liga nun hingegen anbieten kann, kommt dagegen doch recht schmal daher. So soll das Grundgehalt des Mittelstürmers 360.000 Euro betragen. Durch spezielle Prämien könnte sich diese Summe aber noch auf 400.000 Euro erhöhen. Im Falle eines Aufstiegs der Hamburger würde das Gehalt des Shootingstars zudem auf eine Million Euro nach oben korrigiert werden.

Dass sich Arp dennoch für einen Verbleib beim einstigen 'Bundesliga-Dino' entschieden hat, macht durchaus Sinn. Schließlich hat er dem HSV eine Menge zu verdanken und so wollte er nach dem ersten Abstieg in der Historie des Vereins das sinkende Schiff nicht verlassen. So wäre für den Angreifer lediglich ein Modell in Frage gekommen, bei dem ihn die Bayern verpflichten hätten, um ihn dann sofort wieder für zwei Jahre an den Nordklub auszuleihen.


Die Münchener hatten sich nach Informationen der Sport BILD jedoch lediglich dazu bereit erklärt, den Youngster im Falle einer Verpflichtung an die TSG 1899 Hoffenheim auszuleihen. Da aber auch diese Option nicht alle Beteiligten überzeugen konnte, verblieb der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler vorerst in Hamburg. Nach Ende des laufenden Vertrages, soll er dem Vernehmen nach aber 2020 dann doch zu Bayern wechseln.