​​Dynamo Dresden sorgt für den ersten Trainerwechsel der noch jungen Saison! Laut offiziellen Angaben trennen sich die Sachsen mit sofortiger Wirkung von ihrem Chefcoach Uwe Neuhaus.


Bereits in den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Gerüchte, ob Neuhaus sein Team noch erreichen würde. Auslöser dieser Diskussionen war das Pokalaus gegen den Underdog vom SV Rödinghausen, wo Dynamo trotz zweimaliger Führung mit 2:3 n.V. verlor. 


Der Saisonstart in die ​2. Liga verlief mit jeweils einem Sieg (1:0 gegen MSV Duisburg) und einer Niederlage (1:2 gegen Arminia Bielefeld) aus Dresdener Sicht zwar ordentlich, doch schon in der vergangenen Saison gab es reichlich Kritik an Neuhaus, der den Klassenerhalt mit seinem Team erst auf den letzten Drücker schaffte.

Damals entschied man sich noch, mit Neuhaus in die neue Spielzeit zu starten - doch nach nur drei Pflichtspielen ist man nun offenbar der Meinung, dass der 58-Jährige doch nicht der richtige Mann ist. 


"Uwe Neuhaus hat großen Anteil an den Erfolgen und der positiven sportlichen Entwicklung seit seinem Amtsantritt 2015. Wir haben unter seiner Verantwortung souverän die Rückkehr in die 2. Liga geschafft und uns dort zweimal trotz der hohen Konkurrenz behauptet“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. 


"Dennoch sind Kristian Walter (ebenfalls Sportgeschäftsführer, Anm.) und ich in der gemeinsamen Analyse in dieser Woche zu der Überzeugung gelangt, dass wir jetzt eine Veränderung benötigen, um den eingeschlagenen Weg in dieser Saison und darüber hinaus erfolgreich fortzusetzen. Die Zusammenarbeit mit Uwe Neuhaus war stets von großem Vertrauen, Respekt und Offenheit geprägt. Ich bin Uwe dankbar für diese Zeit und wünsche ihm für die Zukunft den größtmöglichen Erfolg."


Neuhaus war seit Sommer 2015 als Cheftrainer Dynamos tätig und führte den Klub gleich in seinem ersten Jahr souverän in die 2. Liga zurück. Dort belegte man nach dem Aufstieg einen hervorragenden fünften Platz, ehe im vergangenen Jahr der Absturz folgte.


Als potentielle Nachfolger bringt die Bild Torsten Lieberknecht, den Ex-Schalker Markus Weinzierl und Jens Keller ins Spiel.