Bis Ende August können sich Topklubs aus Spanien und Frankreich mit neuem Personal eindecken. Jérôme Boateng stellt für die Ausnahmevereine freilich eine interessante Lösung dar. Bezüglich seines möglichen Wechsels scheint es aber still geworden zu sein.


Der FC Bayern signalisiert Bereitschaft, Jérôme Boateng in diesem Sommer zu veräußern. Das stellte auch Vereinspräsident Uli Hoeneß bei Sky noch mal klar, ​wobei er die Wechselchance Boatens auf 50:50 bezifferte. Ein Übergang nach England ist nicht mehr möglich, dort hat das Transferfenster bereits geschlossen.


Einzig ein Wechsel nach Frankreich scheint derweil realistisch. Von der Causa Boateng gibt es derweil aber fast nichts Neues zu berichten. Im Umfeld des deutschen Nationalverteidigers sei derzeit alles ruhig, schreibt das Fachmagazin kicker. Ob der 29-Jährige geht oder bleibt, ist dieser Tage weiterhin vollkommen offen.

Fakt ist bisher nur: Sollte Boateng, der beim ​FC Bayern noch über ein bis 2021 gültiges Arbeitspapier verfügt, in den kommenden Tagen einen Wechsel vollziehen, wird kein neuer zentraler Abwehrmann verpflichtet – so zumindest das Statement von Karl-Heinz Rummenigge.


Niko Kovac war im Interview mit der Süddeutschen Zeitung vor Kurzem anderer Ansicht. Sollte Boateng die Bayern in diesem Sommer noch verlassen, gehe der Trainer „davon aus, dass wir über Ersatz nachdenken“. ​Heißester Kandidat ist derzeit Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart.