Zwei Wochen bevor das Transferfenster schließt, ringen die deutschen Profiklubs um neues Personal. Sebastian Rudy ist aktuell der am heißesten diskutierte Name. Wohin es den deutschen Nationalspieler ziehen wird, scheint nach aktuellem Ermessen weiterhin offen.


Nach nur einem Jahr in Diensten des FC Bayern trennen sich womöglich die Wege von Sebastian Rudy und dem Rekordmeister wieder. Alles läuft derzeit auf einen Wechsel innerhalb der Bundesliga hinaus. ​Der FC Schalke 04 sowie RB Leipzig duellieren sich um das Spielrecht des deutschen Nationalspielers.


Offenbar haben die Bullen die Nase vorn. Die Bild schreibt, dass RB Rudy mehr Gehalt bietet als Schalke. Als Summe nennt das Boulevardblatt fünf Millionen Euro jährlich. In Leipzig ist das bisher die oberste Grenze, außer Marcel Sabitzer wird bei den Sachsen keiner so gut alimentiert. Rudy verdient bei den Bayern derzeit rund vier Millionen Euro per annum.

Der Poker ist aber weiterhin völlig offen. Weil ​der Verkauf von Thilo Kehrer zu Paris St. Germain Schalke stolze 37 Millionen Euro einbrachte, könnte Königsblau seine Offerte gehaltstechnisch nachbessern. Während auf Schalke die Champions League lockt, würde Rudy in Leipzig mit zwei alten Bekannten zusammenarbeiten.


Ralf Rangnick, der in dieser Saison als Trainer einspringt, kennt Rudy aus gemeinsamen Tagen bei der ​TSG Hoffenheim. Im Kraichgau kennen und schätzen gelernt haben sich auch Julian Nagelsmann und Rudy. Der Noch-1899-Coach übernimmt ab der Saison 2019/20 als RB-Trainer. Bei den Bullen würde man Rudy die Chefrolle im Mittelfeld zugestehen.