Lucien Favre soll Borussia Dortmund wieder den Glanz vergangener Tage zurückbringen. Noch ist der Schweizer Übungsleiter aber nicht vollends zufrieden, wie die neue Mannschaft seine Ideen vom Fußballspielen umsetzt.


Das Echo ist bislang durchweg positiv: alle schwärmen sie von Lucien Favre, der seit rund eineinhalb Monaten neuer Trainer bei ​Borussia Dortmund ist. Der 60-Jährige gilt selbst als absoluter Perfektionist, der sich auch gerne mal im Detail verliert. Und genau so ging er in den ersten Wochen seine neue Aufgabe an.


Vollstes Vertrauen hegt Favre in Neuzugang Axel Witsel, der als ausgemachter Wunschspieler des Trainers gilt. Der Belgier soll dem Dortmunder Mittelfeld auf der Sechs spielend ​wieder mehr Stabilität verleihen. Favre versucht, dem Team seine von ihm präferierte Spielweise einzuarbeiten – bisher ist er aber noch nicht zufrieden.

Insbesondere das Umschaltspiel gefällt dem Bundesliga-erprobten Trainer nicht. „Wir brauchen mehr Geduld, wenn wir angreifen“, wird Favre von der Sport Bild zitiert. „Wir müssen taktisch besser werden“ Zudem schiebt der Eidgenosse mahnende Worte hinterher: „Wir dürfen nicht überhastet spielen und viele Bälle für nichts verlieren.“


Am kommenden Montagabend (20.45 Uhr) startet der BVB in die neue Pflichtspielsaison. Beim Zweitligisten Greuther Fürth ist der Bundesligist logischerweise in der Favoritenrolle. Dann wird sich unter anderem weisen, inwieweit die Mannschaft Favres Aufgabenstellung erfüllen wird – und wo es weiterhin Verbesserungsbedarf gibt.