NUREMBERG, GERMANY - JULY 16: Back row, (L-R) Nate Weiss, Martin Scharrer, Georg Margreitter, Lukas Muehl, Patrick Erras, Eduard Loewen, Sascha Rurainski. Second row from top (L-R) Florian Klausner, Fabian Adelmann, Ondrej Petrak, Ewerton, Hanno Behrens, Mikael Ishak, Lukas Jaeger, Milan Gubov, James Morgan. Second row from bottom (L-R), head coach Michael Koellner, Boris Schommers, Kevin Goden, Toerles Knoell, Sebastian Kerk, Enrico Valentini, Robert Bauer, Adam Zrelak, Marko Riegel Matthias Brem. Front row (L-R),  Edgar Salli, Dennis Lippert, Alexander Fuchs, Fabian Bredlow, Christian Mathenia, Timothy Tillman, Tim Leibold, Federico Palacios of 1. FC Nuernberg pose during the team presentation at Sportpark Valznerweiher on July 16, 2018 in Nuremberg, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Nürnberg vor dem Bundesliga-Start: Die Baustellen des Clubs auf einen Blick

Der 1. FC Nürnberg startet zwar mit geringen Ambitionen in die neue Bundesligasaison, möchte als Aufsteiger allerdings zumindest die Klasse halten. Um dem vorgegebenen Ziel einen Schritt näher zu kommen, muss jedoch noch die eine oder andere Baustelle beseitigt werden. Gerade in der Offensive ist der Club noch zu leicht auszurechnen.

1. Vor dem Tor ist man zu harmlos

Während der Vorbereitung auf die neue Saison hat sich gezeigt: Gerade vor dem gegnerischen Kasten ist Nürnberg oft nicht zwingend genug. Mit nur 22 Toren in 8 Spielen gegen zumeist unterklassige Gegner tat man sich im Angriff unheimlich schwer. Ein weiterer Stürmer könnte hier Abhilfe leisten.

2. Keine Ideen im Mittelfeld

Dass das Offensivspiel der Nürnberger noch nicht läuft wie gewünscht, hängt auch mit der mangelnden Kreativität im Mittelfeld zusammen. Der zu Werder Bremen abgewanderte Kevin Möhwald hinterließ eine Lücke, die bisher keiner der internen Kandidaten wirklich befriedigend schließen konnte. Die Führungsetage des Clubs schaut sich bereits nach einer externen Lösung für die Zehner-Position um. 

3. Kein Zug über die Außen

Eine der größten Baustellen der Nürnberger bleibt trotz mehrerer Verstärkungen im Sommer die Durchschlagskraft über die Außenbahnen. Zwar konnten einige Zugänge, wie Edgar Salli oder auch Adam Zrelak, mit dem einen oder anderen Treffer in der Vorbereitung auf sich aufmerksam machen, ihre Bundesligatauglichkeit müssen sie jedoch erst noch unter Beweis stellen. Gerade im letzten Platzdrittel fehlt es oftmals an zündenden Ideen.

4. Es fehlt ein echter Knipser

Wie bereits erwähnt, strahlt der Club vor dem Tor zu wenig Gefahr aus. Zwar konnte man dieses Problem während der Vorbereitung mit einer ausgeglichenen Teamleistung halbwegs kompensieren, ein echter Knipser hat jedoch noch keinem Team geschadet. Der für diese Rolle vorgesehene Neuzugang Mikael Ishak hat seine Stärken zwar vor allem im Strafraum, stellt jedoch gerade im Eins gegen Eins keinen Gegenspieler vor ernsthafte Probleme.

5. Positiv: Die Defensive steht bisher stabil

Mit Christian Mathenia holte man sich namhafte Verstärkung für das eigene Tor. Der vom Hamburger SV gekommene Keeper soll mithelfen, den Kasten sauber zu halten. Auch die restliche Defensive fiel bisher kaum negativ auf und stand in den Testspielen weitestgehend stabil. Am letzten Samstag gegen Valladolid, als bezeichnenderweise ein Treffer zum Sieg reichte, hielt man hinten die Null.

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