Das Transferfenster in England ist geschlossen und die Teams müssen von nun an mit dem Personal arbeiten, das ihnen zur Verfügung steht. Der FC Arsenal hätte allerdings am letzten Tag der Transferphase beinahe für einen Kracher auf dem Markt gesorgt. Medienberichten zufolge scheiterten die "Gunners" im letzten Moment an einer Verpflichtung von Ousmane Dembele.


Die diesjährige Transferperiode in England neigte sich dem Ende entgegen und auch für den FC Arsenal hieß dies: Deadline Day! Nach verschiedenen Medienberichten versuchten es die Londoner am letzten Tag nochmal mit einem spektakulären Angebot für Barcelonas Sturmtalent Ousmane Dembele. Demnach war Arsenal bereit, eine Leihgebühr über zehn Millionen Euro an die Katalanen zu überweisen plus weitere neunzig Millionen Euro nach der kommenden Saison, um den Spieler fest zu verpflichten. 

Barcelona will Dembele nicht abgeben 


Die Verantwortlichen des FC Barcelona waren jedoch scheinbar nicht daran interessiert den 21 Jahre alten Flügelflitzer in Richtung England ziehen zu lassen und schoben dem Transfer einen Riegel vor. Und auch Dembele selbst, der mit der französischen Nationalmannschaft bei der diesjährigen WM in Russland den Titel holte, scheint nicht den Wunsch verspürt zu haben seine Fußballschuhe demnächst für die "Gunners" zu schnüren. 

Mit der Gewissheit, dass das Transferfenster in England nun endgültig geschlossen ist, soll nun auch Paris Saint-Germain ein Auge auf den Franzosen geworfen haben. Eine konkrete Offerte soll den Katalanen, die sich ein Angebot zumindest anhören würden, jedoch noch nicht vorliegen. In Paris würde Dembele mit seinem Kumpel aus der Nationalmannschaft, Kylian Mbappe, zusammenspielen.


Dembele, der vor einem Jahr für Aufregung sorgte, indem er durch einen Trainings-Streik bei Borussia Dortmund einen Wechsel erzwang und letztendlich für 115 Millionen Euro an den FC Barcelona verkauft wurde hat eine komplizierte letzte Saison bei den Katalanen hinter sich. Aufgrund von Verletzungen konnte er nur siebzehn LaLiga-Spiele bestreiten, in denen er immerhin drei Tore selbst erzielte und sieben weitere vorbereitete.