Johannes Geis hat es weiterhin schwer beim FC Schalke 04. Die Konkurrenzdichte im Mittelfeld ist schlichtweg zu groß für den gebürtigen Schweinfurter. Die Knappen würden ihn gerne noch in diesem Sommer an den Mann bringen. Die Krux: Es mangelt an Interessenten.


Gleich drei Spieler haben gegenüber Johannes Geis die Nase vorn. Neben dem Juwel Weston McKennie wären es die erst im Sommer neu hinzugekauften Omar Mascarell und Suat Serdar, für die der ​FC Schalke 04 über 20 Millionen Euro investiert hat. Geis gibt sich jedoch kämpferisch und macht derzeit keine Anstalten, den Klub verlassen zu wollen.


Trainer Domenico Tedesco und Sportchef Christian Heidel haben Geis laut kicker einen Abschied unmissverständlich nahegelegt. Der in der vorigen Saison an den FC Sevilla ausgeliehene Mittelfeldmann würde S04 bei einer passenden Alternative verlassen, heißt es. Doch diese Option bleibt bisher aus.

Auch ein Winterwechsel sei eine Option für Geis. Die Parameter des designierten Arbeitgebers sind dabei schon abgesteckt. Er soll aus einer attraktiven Liga kommen, am liebsten international vertreten sein und Geis auch finanziell gut entschädigen können. Dem Vernehmen nach verdient der Unterfranke vier Millionen Euro jährlich.


Doch wie bereits erläutert, fehlt es dieser Tage schlichtweg an Interessenten. Gerüchte aus den vergangenen Wochen, ​nach denen neben dem VfL Wolfsburg auch der VfB Stuttgart Interesse an einer Verpflichtung von Geis haben soll, verliefen schnell im Sand. Bis zum 31. August bleibt Schalke noch Zeit, den 24-Jährigen von der Gehaltsliste zu streichen.