​Immer wieder berichten Teamkollegen, Trainer oder ehemalige Weggefährten von Cristiano Ronaldo, mit welch unvergleichlichem Ehrgeiz und welcher Disziplin der Portugiese seit nunmehr über einem Jahrzehnt arbeitet. Die Akribik und der Wille, seinen Status als Legende und als einer der besten Fußballer der Welt zu zementieren, ist nach wie vor ungebrochen. Das erkannte nach seinem Wechsel zu Juventus Turin jüngst nun auch sein neuer Teamkollege Douglas Costa, der den Weltfußballer in höchsten Tönen lobte. 


Bereits in der Vergangenheit hatten Mitspieler des Portugiesen wie beispielsweise Sami Khedira, Toni Kroos oder sein ehemaliger Trainer Zinedine Zidane den mittlerweile 33-Jährigen für seine unvergleichliche Arbeitsmoral und seinen Ehrgeiz gelobt. Übereinstimmend berichteten alle, dass Ronaldo stets der erste auf dem Trainingsplatz ist und auch stets der letzte, der das Gelände verlässt. Nach seinem Wechsel zu ​Juventus Turin bestätigt nun auch Douglas Costa den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen und schwärmt in höchsten Tönen vom Rekordtransfer der "alten Dame". 



"Es ist unmöglich, Cristiano im Training zu folgen. Wenn wir ankommen, ist er bereits auf dem Platz, wenn wir das Training verlassen, trainiert er noch. Ich habe noch nie so einen Spieler gesehen", so der brasilianische Nationalspieler und Ex-Bayern-Profi im Gespräch mit 9sportpro.com. Als Geheimnis seiner Fitness gilt neben einem strikten Ernährungsplan und natürlich regelmäßigem Training auch das Einhalten eines vorgegebenen Schlafrhythmus, den er mit einem eigens dafür engagierten Schlafcoach ausarbeitete. So schläft der Nationalmannschaftskapitän Portugals angeblich mehrmals über den Tag verteilt jeweils für 90 Minuten. 


In seiner gesamten Karriere kommt Ronaldo mittlerweile bereits auf über 900 Pflichtspiele. Ein Ende ist derweil noch lange nicht in Sicht, was sein Vier-Jahres-Vertrag in Turin beweist. Trotz seiner 33 Jahre ist der Torjäger und Rekordtorschütze von Real Madrid noch längst nicht am Ende seiner Kräfte. Bei einem Fitnesstest vor Saisonbeginn wies der erfolgreichste Torschütze der Champions League gar Werte eines 20-Jährigen auf. In Turin darf man sich also freuen auf einen sicher tor- und titelhungrigen Ronaldo. Die Freude bei der Konkurrenz hingegen dürfte sich zumindest bei den direkten Duellen in Grenzen halten.