​Es wird eine spannende Endphase bei dieser Sommer-Transferperiode für den FC Chelsea. Der angeforderte Nachfolger für Thibaut Courtois wurde in Person von Kepa gefunden, es stehen also in Kürze die Transfers von zwei weiteren Weltklasse-Torhütern bevor. 


Kepa wurde vor wenigen Stunden am Flughafen in Madrid gesichtet, wo er nach Angaben von Cadena Cope seinen Wechsel zum Abschluss bringen wird. Die in seinem Vertrag verankerte Ausstiegsklausel wird der 23-jährige Spieler von Athletic Bilbao am morgigen Mittwochmorgen bei der Zentrale der spanischen Liga aktivieren und dementsprechend durch seinen neuen Klub FC Chelsea 80 Millionen Euro überweisen. Es ist ein neuer Rekordtransfer für Keeper, der erst vor wenigen Wochen mit Alissons Liverpool-Wechsel aufgestellt wurde. Am Nachmittag wird er schließlich nach London reisen, um seinen langfristigen Vertrag zu unterschreiben. 

Somit bekommt Thibaut Courtois die freie Bahn für seinen lange erträumten Wechsel zu Real Madrid. Die involvierten Klubs konnten sich bekanntlich bereits auf eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro einigen. Der Transfer zu den Königlichen könnte nach Angaben von Cadena SER schon am späten Dienstagabend über die Bühne gehen, weil nun die restliche Hürde für den Deal nicht mehr existiert.


Den Blues bleibt somit nicht mehr viel Geld für andere Transfers übrig. Deshalb wird der anvisierte Transfer von Mateo Kovacic laut Informationen von Marca eine Leihe ohne Kaufoption sein. Dafür könnte man zugleich das nun überfüllte Mittelfeld weiter ausdünnen.

​​Denn der 23-jährige Tiemoué Bakayoko steht wie Kovacic ebenfalls vor einem Wechsel, nur könnte es ihn nach Italien ziehen. Laut Sky Italia befindet sich Chelsea mit dem AC Mailand in fortgeschrittenen Gesprächen über ein Leihgeschäft. In London hat der Franzose jedenfalls nach einer schwachen Debütsaison und nun weiterer Konkurrenz kaum Chancen auf Einsätze. Bakayoko wollte sich eigentlich bei Chelsea ​durchsetzen, doch durch die neuen Pläne des Vereins wurde auch er zu einer neuen Reaktion gezwungen.