Am Sonntag gab Niklas Dorsch sein Zweitliga-Debüt im Trikot des ​1. FC Heidenheim. Prompt stand er in der Startelf, auch wenn es beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld nicht zu einem Sieg reichte, sprach der ehemalige Bayern-Spieler von einem tollen Erlebnis. 


"Für mich persönlich war es natürlich eine tolle Geschichte, dass ich von Anfang an beginnen durfte. Es hat Spaß gemacht, aber es war auch extrem heiß und anstrengend", sagte Dorsch nach dem Spiel dem kicker. Dorsch stand für den FC Heidenheim insgesamt 81 Minuten auf dem Platz und machte einen sehr guten Eindruck. 


Allerdings zeigte sich Dorsch über das Resultat auch ein bisschen enttäuscht: "Wenn Du in Führung gehst, musst Du Dich dann natürlich darauf konzentrieren, den Vorsprung in die Halbzeit zu bringen. Und dann mit allem was Du hast, das Ding nachhause zu bringen."


In der 43. Minute ging Heidenheim durch Marc Schnatterer in Führung, nur kurze Zeit später traf Bielefeld zum Ausgleich. Der 20-jährige war sprachlos: "Was danach passiert ist, kann ich mir noch nicht so ganz erklären", sagte Dorsch. "Das war eine Verkettung von Missverständnissen."

Gründe für den ausgebliebenen Sieg suchte Dorsch vergeblich: "Ich denke schon, dass wir in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz hatten und dass wir mehr für das Spiel gemacht haben. Bei der Hitze wurde aus dann auch schnell klar, dass es je länger, desto schwieriger wird, einen Sieg einzufahren. Wir haben alles versucht, aber leider hat es nicht gereicht!"

Bis zum Sommer spielte Dorsch noch beim FC Bayern München. Für die erste Mannschaft kam er nur zu einem Startelf-Einsatz am 32. Spieltag der vergangenen Saison gegen Frankfurt, in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga war er allerdings Kapitän.

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