MOENCHENGLADBACH, GERMANY - APRIL 20: Bruno Labbadia head coach of Wolfsburg looks on prior the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and VfL Wolfsburg at Borussia-Park on April 20, 2018 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Wolfsburg verpflichtet Roussillon - 5 mögliche Auswirkungen auf die Taktik

Lange Zeit suchte der VfL Wolfsburg vergeblich nach einem neuen Außenverteidiger auf der linken Seite. Durch die Verpflichtung von Jerome Roussillon ergeben sich für Trainer Bruno Labbadia neue Möglichkeiten.

1. Jerome Roussillon soll offensive Akzente setzen

Für acht Millionen Euro Ablöse konnten die 'Wölfe' den ehemaligen französischen U20-Nationalspieler von HSC Montpellier loseisen. Von der Verpflichtung des 25-Jährigen erhoffen sich die Niedersachsen sowohl mehr defensive Stabilität in der Abwehrreihe, aber vor allem auch mehr offensive Impulse auf der linken Seite.

2. Yannick Gerhardt im linken Mittelfeld

Yannick Gerhardt wurde zuletzt häufig als Linksverteidiger eingesetzt. Dadurch wurde der Deutsche oftmals seinen kreativen Qualitäten beraubt, die er in einer neuen Rolle wieder besser einbringen könnte. So könnte der 24-Jährige durch den Neuzugang etwas offensiver eingesetzt werden und im linken Mittelfeld auflaufen.

3. Gerhardt auch eine Option fürs Zentrum

Da Gerhardt durchaus in der Lage ist, den Spielrhythmus einer Partie zu bestimmen, ist es auch denkbar, dass der ehemalige Kölner nun vermehrt im zentralen Mittelfeld eingesetzt wird. Die nötige Robustheit, um sich in der Schaltzentrale zu behaupten, bringt der Youngster mit.

4. William wieder häufiger auf der rechten Seite

Aufgrund der Personalnot auf der linken Seite musste William häufig dort aushelfen. Eigentlich sieht der Brasilianer seine Stärken aber auf der rechten Seite. Um sich dort jedoch einen Stammplatz zu sichern, muss eine deutliche Leistungssteigerung des 23-jährigen Defensivspielers her.

5. Generell weniger ausrechenbar

Am meisten freuen dürfte sich über die Neuverpflichtung der Trainer Bruno Labbadia. Durch den Roussillon-Deal hat der 52-Jährige mehr taktische Möglichkeiten und kann seine Idee vom Fußball besser verwirklichen. Bringt der junge Franzose die erhoffte Stabilität, kann man den Fokus auch wieder mehr auf die Entwicklung des Offensivspiels legen.