​Borussia Dortmund wird nach aktuellem Stand der Dinge ohne einen gelernten und gestandenen Mittelstürmer in die neue Bundesligasaison gehen. Zwar steht mit dem Schweden Alexander Isak ein Mittelstürmer im Kader, dennoch dürfte er mit seinen 18 Jahren noch kein Kandidat für einen Stammplatz sein. In den letzten Testspielen durfte immer mal wieder Maximilian Philipp an vorderster Front ran und gab sich nun selbst offen, was einen Positionswechsel angeht.


Wie der Offensiv-Allrounder in einer Medienrunde im Trainingslager des ​BVB im schweizerischen Bad Ragaz erklärte, traue er sich die Position als Mittelstürmer durchaus zu. "Man hat letzte Saison und die Jahr zuvor gesehen, dass ich nicht ganz ungefährlich vor dem Tor bin", so Philipp. Auch was die Aussage von Sportdirektor Michael Zorc angeht, wonach er durchaus in der Lage sei, 15 bis 18 Tore schießen zu können, bestätigte er. "Das ehrt mich, weil es ein großes Kompliment ist. Ich muss ihm auch recht geben: Ich glaube, ich kann das schaffen."

Um den Anforderungen von Neu-Coach Lucien Favre gerecht zu werden, will der Ex-Freiburger weiter hart arbeiten und sich verbessern. "Ich muss aber noch kaltschnäuziger werden, dann kann meine Quote noch besser werden. Mein Hauptaugenmerk ist aber, der Mannschaft zu helfen und noch stärker am Spiel beteiligt zu sein." Sorgen um seine Rolle bei den Schwarz-Gelben macht sich der 24-Jährige aber keine. "Er (Lucien Favre, Anm.d.Red.) weiß, dass ich sehr flexibel bin. deshalb macht er sich da wohl auch nicht so viele Gedanken. Er probiert gerade ​mehrere Varianten in Sachen Mittelstürmer aus."


Maximilian Philipp war im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro vom SC Freiburg nach Dortmund gewechselt. In der abgelaufenen Spielzeit bestritt er insgesamt 28 Pflichtspiele und erzielte dabei neun Tore und fünf Vorlagen. Sein Vertrag bei den Westfalen läuft noch bis Sommer 2022.


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