​Inter Mailand befindet sich in einer prekären Situation. Während die Klubführung von einer Verpflichtung von Luka Modric träumt, wird den Italienern mit Arturo Vidal das Sicherheitsnetz weggenommen. Der 31-jährige Chilene, der eigentlich vor einer Rückkehr nach Mailand stand, wird nun ​allem Anschein nach zum FC Barcelona wechseln. Real Madrids Präsident setzt Internazionale nun mit einer Aussage in Bezug auf Modric weiter unter Druck.


Am Donnerstag bezog Florentino Perez erstmals Stellung zu den Unternehmungen der Mailänder, Luka Modric zu verpflichten. "Der einzige Weg um Modric zu verpflichten, ist die Aktivierung seiner Ausstiegsklausel in Höhe von 750 Millionen Euro", sagte der 71-Jährige laut Marca.


Der spanische Top-Klub wird demnach auf gar keine Angebote für den 32-jährigen Kroaten reagieren. Modric ist durch den Abgang von Cristiano Ronaldo für die Mannschaft nur noch wichtiger geworden. Entgegen anderslautender Berichte beteuert Marca zudem, dass Modric an keinen Abgang denkt. Sein Vertrag in Madrid läuft bis 2020.

Man sollte jedenfalls abwarten, was in der nächsten Woche passiert. Modric wird nach seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft, bei der er mit der kroatischen Nationalauswahl nur gegen Frankreich im Finale scheiterte und zum Spieler des Turniers ernannt wurde, in Kürze in die Saisonvorbereitung der Königlichen einsteigen. Womöglich wird er sich dabei auch zu seiner Zukunft in der Öffentlichkeit oder gegenüber den Klubverantwortlichen äußern.