​Das Mittelfeld des ​FC Bayern München platzt derzeit aus allen Nähten. Kein Wunder also, dass gleich mehrere Spieler mit einem Vereinswechsel in Verbindung gebracht werden. Zuletzt kochte dadurch auch bei RB Leipzig die Gerüchteküche hoch, berichtete die Sport Bild doch über ein mögliches Interesse der Sachsen an ​Sebastian Rudy. Mittlerweile hat sich aber der Sportdirektor der roten Bullen ​Ralf Rangnick zu den Gerüchten geäußert.


Der 60-Jährige wird neben seiner Funktion als Manager in der kommenden Saison auch den Cheftrainerposten bei den 'Bullen' übernehmen und würde sich in dieser Rolle mit Sicherheit über weitere Verstärkungen freuen. Gegenüber dem Sportbuzzer dementierte er jedoch  ausdrücklich, dass man über eine Verpflichtung des 28-Jährigen nachdenke.

"Unabhängig davon, ob Sebastian Rudy ein sehr guter Spieler ist - wie soll das für uns darstellbar sein? Damit beantwortet sich dieses Gerücht von selber", so der 60-Jährige. Darüber hinaus unterstrich der erfahrene Fußballfachmann, dass es sich nicht gehöre, "über Spieler anderer Vereine zu sprechen". 


​Beim deutschen Rekordmeister steht Rudy noch bis zum Sommer 2020 unter Vertrag und bis zuletzt machten die Münchener keinerlei Anstalten, ihren defensiven Mittelfeldspieler früher abzugeben. Da er daher nur für viel Geld zu verpflichten wäre und die Leipziger in der Vergangenheit viel Wert darauf legten, nur Spieler unter 23 Jahren zu verpflichten, dürfte ein Transfer wohl ohnehin für keine der Parteien sonderlich viel Sinn machen. Selbst wenn man weiß, dass bei RB durch den Abgang von Naby Keita in Richtung FC Liverpool eine Lücke in die Zentrale gerissen wurde.

Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel des 25-fachen deutschen Nationalspielers waren auch dadurch entstanden, dass sich die Wege der Beiden in der Vergangenheit bereits kreuzten. In seiner Funktion als Trainer von der TSG 1899 Hoffenheim hatte der Schwabe den damals noch ungeschliffenen Spieler vom VfB Stuttgart loseisen können.