Seit gut einem Jahr ist Michael Reschke als Sportvorstand des VfB Stuttgart im Amt. Im Schwabenland sind die Verantwortlichen rund um zufrieden mit der bisher geleisteten Arbeit des Managers. Im Zuge dessen bestätigt Vereinsboss Wolfgang Dietrich, eine Klausel in Reschkes Vertrag gestrichen zu haben.


Mit der Anstellung von Tayfun Korkut als neuen Cheftrainer des ​VfB Stuttgart musste sich Kaderplander Michael Reschke viel Kritik gefallen lassen. Die Nörgler sind inzwischen aber verstummt. Grund hierfür ist eine herausragende Rückrunde mit 34 Punkten (Rang zwei für das zweite Halbjahr), die schließlich auf dem siebten Tabellenplatz mündete.


„Er hat sein Amt vor etwa einem Jahr in einer schwierigen Situation begonnen, da ihm nur noch wenige Wochen bis zum Saisonstart blieben“, erklärte VfB-Boss Wolfgang Dietrich gegenüber Vereinsmedien. Mit „er“ meinte der Manager freilich Reschke, der sich, nachdem man sich auf eine Zusammenarbeit über vier Jahre verständigt habe, eine einseitige Option eingeräumt habe, den Vertrag bereits nach zwei Jahren ohne Abfindung beenden zu können, wenn die Vereinsobersten mit der geleisteten Arbeit nicht zufrieden seien sollten.

„Es ist aber ganz im Gegenteil, ​alles so eingetreten, wie wir uns das erwartet haben“, so Dietrich. Reschke habe mit seiner Einstellung einen wesentlichen Beitrag zu einer positiven Entwicklung beigetragen. Stuttgart verfüge über einen stabilen Kader und sei nicht darauf angewiesen, einen Spieler abgeben zu müssen. Dietrich: „Daher habe ich als Aufsichtsratsvorsitzender dem Gremium vorgeschlagen, die einseitige Option aus dem Vertrag zu streichen. Die Aufsichtsratsmitglieder sind diesem Vorschlag einstimmig gefolgt.“


Auf Reschkes Geheiß hin, investierten die Stuttgarter in diesem Sommer bereits 35 Millionen Euro. Königstransfer ist Pablo Maffeo von Manchester City, der dem Vernehmen nach neun Millionen Euro kostete. ​Nahitan Nández (Boca Juniors) soll der neunte Neue werden. Der Deal hakt aktuell aber noch an den aufgerufenen 20 Millionen Euro Ablöse.