​VfB Stuttgarts Sportvorstand Michael Reschke hat betont, dass es noch keine offizielle Anfrage für Weltmeister Benjamin Pavard gegeben habe: "Wir gehen fest davon aus, dass Benji noch eine Saison bei uns spielt." Der 22-jährige Verteidiger kann den VfB im kommenden Jahr für eine festgeschriebene Ablöse von 35 Millionen Euro verlassen.


VfB-Sportvorstand Reschke hatte sich in den vergangenen Tagen mit dem Berater von Pavard getroffen, äußerte nun gegenüber der ​Bild aber, dass es noch kein Angebot des FC Bayern München für Pavard gebe: "Es ist noch keine Anfrage für ihn bei uns eingegangen. Wir gehen fest davon aus, dass Benji noch eine Saison bei uns spielt."


Der 22-jährige Pavard selbst hatte bereits vor der WM betont, dass er in naher Zukunft gerne in der Champions League spielen würde, und wurde nun als gesetzter Rechtsverteidiger mit Frankreich Weltmeister, sodass sich der Verteidiger auf die Liste vieler Topklubs spielte. "Ich fühle mich sehr wohl beim ​VfB. Aber ich habe immer gesagt, dass ich für einen Champions-League-Verein spielen möchte. Das heißt nicht, dass ich unbedingt diesen Sommer gehe. Aber wenn es eine Gelegenheit gibt, die alle zufrieden stellt, warum nicht", hatte Pavard kürzlich gegenüber französischen Medien erklärt.


Der SWR hatte bereits Mitte Juli nur wenige Tage nach dem französischen WM-Sieg behauptet, dass Pavard schon während der WM einen ab 2019 gültigen Vertrag beim ​FC Bayern unterschrieben habe. Dies wurde aber schnell von allen Beteiligten dementiert. Die nun getätigten Aussagen von VfB-Sportvorstand Reschke deuten darauf hin, dass das letzte Wort bezüglich des Zeitpunkts eines Wechsels noch nicht gesprochen ist.