​Der ​VfB Stuttgart war bekanntlich in der laufenden Transferperiode äußerst aktiv. Neben den beiden neuen Außenverteidigern Pablo Maffeo und Borna Sosa liegen dabei viele Hoffnungen auf dem Stürmer ​Nicolas Gonzalez. Die ersten Eindrücke im Trikot der Schwaben sind zumindest sehr vielversprechend und so kann sich auch ​Trainer Tayfun Korkut gut vorstellen, dass der Argentinier in Zukunft neben Mario Gomez zum Einsatz kommen könnte.


Einer der Vorzüge des 20-Jährigen ist, dass er in der Offensive variabel einsetzbar ist. So kann der Stürmer, der für 8,5 Millionen Euro Ablöse von den Argentinos Juniors an den Neckar wechselte, sowohl auf den Außenbahnen, als auch im Sturmzentrum eingesetzt werden. 


Insbesondere in der Sturmspitze suchen die Stuttgarter derzeit noch nach einem idealen Partner für den Routinier Mario Gomez. In der Vorsaison überzeugte in dieser Rolle zumeist Daniel Ginczek. Der wuchtige Stürmer wurde jedoch im Sommer an den VfL Wolfsburg abgegeben.

Auch aufgrund dieser Personalie überlegt Trainer Tayfun Korkut derzeit, ob er in der kommenden Saison an seinem zuletzt so erfolgreichen 4-4-2-System festhalten möchte. Bei den letzten beiden Testspielen gegen Viertligist FV Illertissen und den Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach konnte Gonzalez zumindest fleißig Argumente in eigener Sache sammeln. Neben zwei Treffern und einer Torvorlage war der Südamerikaner auch sonst an vielen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt.


Gegenüber der BILD bewertete auch der Cheftrainer des VfB die Leistungen seines neuen Schützlings sehr positiv. "Er hat einen guten Start gehabt mit seinen Toren in Illertissen und hatte auch gegen Aspach gute Aktionen. Er ist umtriebig, hat einen unheimlichen Hunger, einen guten Riecher", so der 44-Jährige. Zwar betonte er in gleichem Atemzug, dass man auch bei diesem jungen Spieler "Geduld aufbringen" müsse um ihn stabil aufzubauen, dennoch sei er klar eine Option für eine Doppelspitze mit Gomez.