​​​Yerry Mina spielte im Trikot der kolumbianischen Nationalmannschaft eine ​überzeugende Weltmeisterschaft und musste sich erst im Achtelfinale gegen England geschlagen geben. Dennoch steht der Innenverteidiger bei seinem Verein​ FC Barcelona nicht gerade hoch im Kurs und soll angeblich abgegeben werden. Obwohl dem Südamerikaner einige lukrative Angebote vorliegen, erklärte er nun, dass er sich lieber bei den Katalanen durchsetzen will.


Der 23-Jährige wechselte im Januar 2018 für eine Ablöse von 11,8 Millionen Euro von Palmeieras Sao Paulo in La Liga. Bei den Katalanen hatte es der 1,95-Meter-Hüne jedoch bislang alles andere als leicht und kam so in seiner Debütsaison auf lediglich sechs Pflichtspieleinsätze. Obwohl der Vertrag des Abwehrspielers noch bis 2023 läuft, machte der spanische Spitzenklub zuletzt Andeutungen, dass sie ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit begrüßen würden.

Gegenüber Esports Cope erklärte Yerrys Onkel und Berater Jair Mina unlängst, dass die starken Leistungen seines Schützlings in Russland einige internationale Vereine auf den Plan gerufen haben. "Yerry hat mehrere Angebote, aber sein Traum ist es in Barcelona zu spielen", so der Berater. Dabei bestätigte er, dass er bereits mit dem Sportdirektor vom FC Everton gesprochen habe. Bevor Barca jedoch nicht mit ihm und seinem Neffen gesprochen habe und und ihnen mitteilt, dass sie einen neunen Verein suchen sollen, würden sie nichts weiteres unternehmen. 


Am Dienstag wird sich Jair Mina mit Vertretern des Vereins treffen, um mögliche Optionen abzuwägen. Dem Vernehmen nach sollen die Katalanen den Marktwert ihres Spielers auf stolze 40 Millionen Euro taxieren. Zu den Interessenten sollen neben Everton auch Fenerbahce Istanbul, Olympique Lyon, Zenit St. Petersburg und die Boca Juniors zählen.

Auch der Spieler selbst nahm mittlerweile Stellung zu den Gerüchten um seine Person und so bestätigte auch er gegenüber Mundo Deportivo, dass Angebote für ihn vorliegen, er aber "in Barcelona erfolgreich sein" möchte. Nach den Strapazen während der WM gelte es nun jedoch erst einmal sich zu regenerieren. "Jetzt genieße ich meinen Urlaub und wenn die Zeit gekommen ist, werde ich mit meiner Familie die beste Entscheidung für alle treffen"; so der Innenverteidiger.