​Am Sonntag wurde das Interesse von Borussia Dortmund an einer Verpflichtung von Axel Witsel nach einem ersten Bericht der Funke Mediengruppe auch vom kicker, der Bild sowie den Ruhr Nachrichten bestätigt. Ein Transfer ist aber derzeit unwahrscheinlich - und hat nicht wie vermutet etwas mit Julian Weigl zu tun, der bald in den Trainingsbetrieb einsteigen wird. 

Laut den Ruhr Nachrichten gestalten sich die scheinbar bereits aufgenommenen Verhandlungen als schwierig, da er derzeit bei Tianjin Quanjian in China jährlich 18 Millionen Euro verdient und gigantische Gehaltsabstriche bei einem BVB-Wechsel hinnehmen müsste. Zudem läuft sein Vertrag noch bis 2019, weshalb eine Ablösesumme zur Verpflichtung nötig sein wird. Finanziell starke Konkurrenz kann man mit Sicherheit erwarten. 


Da beim BVB bereits zahlreiche defensive Mittelfeldspieler unter Vertrag stehen, wurde einhergehend mit dem Interesse an Witsel über einen sportlich geänderten Status von Julian Weigl spekuliert, der ihn sogar zum Verkaufskandidaten in diesem Sommer machen könnte. Dies ist aber laut des Berichts nicht der Fall, dieser Deal wird demnach unabhängig vom Zustand des 22-jährigen Ballverteilers verfolgt. Natürlich würde das aber seine Chancen auf Spielzeit unter Lucien Favre deutlich vermindern. 


Weigl wird laut Sportdirektor Michael Zorc "nach unserer Rückkehr zur Mannschaft stoßen und dann möglichst bald auch wieder ins Training einsteigen.Der deutsche Nationalspieler laboriert an einer hartnäckigen Adduktorenreizung, weshalb er die komplette US-Reise verpassen wird.