​Mehrere Wochen lang sah es so aus, als würde ​Manchester City Jorginho vom italienischen Erstligisten SSC Neapel verpflichten, doch dann wendete sich das Blatt und der Italiener ging zum FC Chelsea. Im Nachhinein ist City-Trainer Pep Guardiola nicht sauer über den defensiven Mittelfeldspieler, wie er verriet. 


Der englische Topklub befindet sich aktuell auf US-Reise und testet im Rahmen des International Champions Cups gegen große Gegner. Ein erstes Testspiel am Samstag verloren die Citizens mit 0:1 gegen Borussia Dortmund. Vor der Partie wurde Guardiola von Reportern über Jorginho befragt. Guardiola sagte zum gescheiterten Wechsel (via transfermarkt.de): „Wir haben es versucht, aber letztlich ist mein Rat an Spieler immer, dass sie dahin gehen sollen, wo sie auch hingehen wollen.“


Maurizio Sarri als entscheidender Faktor 


Lange wollte Jorginho zu City, bis Maurizio Sarri das Amt als Trainer beim FC Chelsea für den entlassenen Antonio Conte übernahm. Der 26-Jährige kennt Sarri aus gemeinsamen Zeiten in Neapel und schätzt die Arbeit des Italieners sehr. „Es wäre für den Jungen und für uns ein Fehler gewesen, wenn er sich für uns entschieden hätte, wenn er eigentlich zu Maurizio und Chelsea gehen will, erklärte Guardiola. 

Italy  v Holland  -International Friendly

In den Augen von Pep Guardiola ein "außergewöhnlicher" Spieler: Jorginho


Beleidigt, da Jorginho Guardiolas Klub absagte und bei der direkten Konkurrenz anheuerte, ist der ehemalige Trainer des FC Bayern nicht. Im Gegenteil: Guardiola freut sich auf die Verstärkung für die Premier League und betonte: „Es ist wichtig, dass der englische Fußball solch einen außergewöhnlichen Spieler bekommt.