Der Kader beim VfL Wolfsburg ist groß. Besonders in der Innenverteidigung tummeln sich viele Alternativen für Trainer Bruno Labbadia. Eine von ihnen ist Jeffrey Bruma. Der 26-Jährige will nach einer verletzungsgeplagten Saison bei den Wölfen wieder angreifen. Trotz einiger Anfragen im Sommern, hat der Niederländer jetzt seinen Verbleib versichert.


In Wolfsburg soll im kommenden Jahr alles besser werden. Nach zwei Spielzeiten, an deren Ende sich die Wölfe erst in der Relegation retten konnten, soll das neue sportliche Führungsduo aus Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Trainer Bruno Labbadia den ​VfL wieder in ruhigere Fahrwasser führen. ​


Einer, der die vergangenen beiden Zitter-Saisons hautnah erlebt hat, will dabei mithelfen. Jeffrey Bruma wechselte im Sommer 2016 zum zweiten Mal in die Bundesliga, nachdem er zuvor schon zwei Jahre für den HSV aktiv war. Nach drei Jahren in der Heimat bei PSV Eindhoven zog es den 26 Jahre alten Innenverteidiger in die Autostadt. 31 Bundesligaspiele hat er für den VfL seither absolviert, im vergangenen Jahr fiel Bruma aber lange wegen einer Knieverletzung aus.

Schalke 04 v VFL Wolfsburg - German DFB Pokal

13-mal war Jeffrey Bruma (r.) in der abgelaufenen Saison für den VfL im Einsatz


Nun ist der 25-fache niederländische Nationalspieler wieder fit und eine Option für die Wolfsburger Defensive - eine Option von vielen. Denn im VfL-Kader tummeln sich 33 Profis, sechs davon sind ernsthafte Alternativen für die beiden Plätze in der Innenverteidigung. "Konkurrenz ist wichtig. Am Ende sollen die Besten spielen", sagte der 26-Jährige gegenüber dem kicker. Die heißt beim VfL John Anthony Brooks, Robin Knoche, Felix Uduokhai, Paul Jaeckel und der noch am Oberschenkel verletzte Marcel Tisserand. Youngster Uduokhai wird dabei von Labbadia derzeit ​als Alternative für die Linksverteidigung getestet

Bruma will den Konkurrenzkampf auf jeden Fall annehmen. "Ich bleibe, das haben wir so vereinbart", versicherte er. Sein Vertrag in Wolfsburg läuft noch bis 2021. Anfragen habe es im Sommer dennoch gegeben, verriet er. Die wurden von Bruma allerdings alle abgelehnt. Der Niederländer sieht seine Zukunft bei den Wölfen. 


Zumindest die körperlichen Voraussetzung sind wieder gegeben, damit Bruma wieder ein fester Bestandteil des Teams werden kann. "Das Knie macht keine Probleme mehr", freute er sich. Jetzt muss er sich nur noch gegen die vielen Kollegen behaupten.