​Hannover-96-Trainer André Breitenreiter hat einen offenen Konkurrenzkampf im Tor ausgerufen. Kein Torwart habe einen Bonus aus der letzten Saison und die Besetzung der kommenden Nummer Eins entscheide sich rein nach den Leistungen in der Vorbereitung. In der vergangenen Spielzeit war Philipp Tschauner Stammkeeper der 96er und spielte insgesamt eine gute Saison. 


Bereits vor der letzten Saison hatte es zwischen dem 32-jährigen Philipp Tschauner und dem 30 Jahre alten Michael Esser, der 2017 aus Darmstadt kam, ein offenes Duell gegeben, bei dem sich Breitenreiter schlussendlich für Tschauner als Stammtorwart und gegen Herausforderer Esser entschied. In der damaligen Vorbereitung seien laut ​Kicker beide auf Augenhöhe gewesen, sodass man bei Tschauner als Nummer Eins blieb, der 2015 vom FC St. Pauli kam und bereits in der Hannoveraner Aufstiegssaison der Rückhalt der 96er war.

Tschauner hatte im Laufe der letzten Saison auch schwächere Spiele, vereitelte aber ebenfalls viele Großchancen und zeigte so über die gesamte Spielzeit gesehen eine gute Leistung und landete sowohl bei der Quote abgewehrter Schüsse mit gut 70 Prozent sowie der Zahl der Paraden mit 2,5 pro Spiel jeweils auf dem fünftbesten Platz der Liga in diesen Wertungen.


Auch in dieser Vorbereitung hat Trainer Breitenreiter nun wieder einen offenen Konkurrenzkampf um die Nummer Eins ausgerufen: "Es geht wieder bei Null los. Das ist die Ausgangssituation, die ich beiden Torhütern schon am Ende der vergangenen Saison mitgeteilt habe. Der Kampf ist offen. Der Bessere wird am Ende der Vorbereitung die Nummer eins sein", bestätigt Breitenreiter. Die beiden Torhüter sollen sich deshalb während der Vorbereitung im Kasten abwechseln. Eine wichtige Rolle bei der Entscheidung habe dabei auch Torwarttrainer Jörg Sievers. Breitenreiter tausche sich durchgängig mit Sievers aus. Die endgültige Entscheidung über die Nummer Eins liege aber beim Cheftrainer.