​Der 1. FSV Mainz 05 muss in den nächsten acht bis zehn Wochen auf die Dienste von Innenverteidiger Alexander Hack verzichten, der sich beim Testspiel gegen Hessenligist VfB Ginsheim eine Bruch des Fußwurzelknochens zugezogen hat. Trotz des längeren Ausfalls des Defensivmannes sieht der Mainzer Coach Sandro Schwarz einige Alternativen in den eigenen Reihen, um den Ausfall zu kompensieren. 


Wie der Coach der ​Rheinhessen auf der offiziellen Vereinswebseite erklärte, sieht er sein Team auch ohne einen zur Verfügung stehenden Hack gut aufgestellt. "Die Verletzung ist für uns sehr ärgerlich, weil 'Hacki' in einem sehr guten Zustand war und ein sehr wichtiger Spieler ist, wie er gerade auch am Ende der vergangenen Saison bewiesen hat",  so Schwarz. "Das heißt jetzt aber nicht, dass wir auf Teufel komm raus noch einen Innenverteidiger suchen."

Eintracht Frankfurt v 1. FSV Mainz 05 - DFB Cup

Wird den Rheinhessen zum Saisonstart fehlen: Abwehrspieler Alexander Hack 



Als möglichen Ersatz für den ​verletzten Abwehrspieler nannte er beispielsweise Kapitän Niko Bungert, der zuletzt lange vom Verletzungspech verfolgt war. "Er macht aktuell einen sehr guten Eindruck und ist in zwei Testspielen zum Einsatz gekommen." Auch im eigenen Nachwuchs stehen gleich mehrere vielversprechende Talente zur Verfügung. Vor allem Ahmet Gürleyen hinterließ beim Coach zuletzt einen bleibenden Eindruck. "Ahmet macht physisch einen sehr guten Eindruck. Von der Körperlichkeit und Robustheit ist er sehr weit, auch wenn es normal ist, dass es von der Geschwindigkeit her jetzt für ihn ein neues Niveau ist. Man spürt bei ihm, dass es ihm leichter fällt, je größer das Spielfeld ist. Das ist ein normaler Entwicklungsprozess."


Mit 6-Millionen-Euro-Neuzugang Moussa Niakhaté, der als Ersatz für Rekordabgang Abdou Diallo (wechselte für 28 Millionen Euro zu Borussia Dortmund) vom FC Metz aus Frankreich kam, stehe ebenfalls ein geeigneter Ersatz bereit. "Er kann die Position des linken Innenverteidigers aus unseren Beobachtungen heraus sehr gut spielen und macht an den ersten Tagen auch von der Persönlichkeit her einen super Eindruck." Notfalls könne auch der zuletzt immer wieder heiß umworbene Jean-Philippe Gbamin von seiner angestammten Position im defensiven Mittelfeld nach hinten rücken, wie Schwarz erklärte."Er ist notfalls eine Option hinten. In unserer Kaderplanung ist er aber eindeutig als 'Sechs' oder 'Acht' vorgesehen."