​Nach fünf Jahren sind die Tage von Luca Caldirola beim ​SV Werder Bremen gezählt. Der Innenverteidiger spielt in den Planungen der Grün-Weißen keine Rolle mehr und wurde in der vergangenen Woche zur Vereinssuche freigestellt. Die Ausbootung rief beim 27-Jährigen verständlicherweise Enttäuschung hervor.


In der vergangenen Saison hatte sich das Aus von Caldirola bereits frühzeitig angedeutet. Der Innenverteidiger bestritt lediglich eine Bundesliga-Partie und schaffte es in der Rückrunde nur noch selten in den 18-Mann-Kader. Anfang Juli haben die Verantwortlichen den Defensivspieler vor die Wahl gestellt: Entweder Training mit der U23, Einzeleinheiten in Bremen oder sich woanders in Eigenregie fit halten. "Ich habe mich entschieden, nach Italien zu fliegen und dort mit einem Fitnesstrainer zu arbeiten. Da bin ich bei meiner Familie", erklärte der Linksfuß im Interview mit der Deichstube

"Ich bin ein bisschen enttäuscht", betonte Caldirola. "Ich habe noch ein Jahr Vertrag und erwartet, zumindest mit der Mannschaft trainieren zu dürfen. Aber das ist die Entscheidung des Vereins – und die muss ich akzeptieren", führte der Innenverteidiger weiter aus. In der vergangenen Woche machten Gerüchte die Runde, wonach ​der VfL Bochum Interesse am Defensivspieler zeigen würde


Dem Vernehmen nach steht Caldirola ​auch bei einigen Klubs aus Italien auf dem Zettel. "Ich hoffe, nächste Woche passiert etwas", gab das Eigengewächs von ​Inter Mailand zu Protokoll. Solange die Vereinssuche noch andauert, wird der Abwehrspieler in der Nähe von Mailand weiter mit seinem privaten Fitnesstrainer arbeiten, um für die neue Aufgabe bestens gerüstet zu sein.