​Am heutigen Montagmittag möchte RB Leipzig endgültig klarstellen, wie man den vakanten Cheftrainer-Posten nach dem Aus von Ralph Hasenhüttl ausfüllen wird. Nach übereinstimmenden Medienberichten werden die Sachsen dabei eine Lösung vorstellen, die sowohl Ralf Rangnick als auch Jesse Marsch beinhaltet. 

​​Schon im Verlaufe der Tage nach dem Rücktritt von Hasenhüttl gingen die Medien davon aus, dass Rangnick interimistisch auf die Trainerbank zurückkehren wird. Kurz vor dem Trainingsauftakt wird es wahrscheinlich zu dieser Lösung kommen.


Wie die Bild berichtet, wird Rangnick der neue Cheftrainer der Sachsen. Der 60-Jährige führte bereits den neuformierten Klub 2015 in die Bundesliga und übernahm danach die Kaderplanung als Sportdirektor. Marsch wird ihm aber behilflich sein. 

Der 44-jährige US-Amerikaner und ehemalige Trainer der New York Red Bulls akzeptiert demnach überraschend den Posten des Co-Trainers. Die Leipziger Volkszeitung und RBlive berichten ebenfalls von einer Zusammenarbeit, allerdings gehen die vereinsnahen Medien davon aus, dass die genaue Aufgabe von Marsch noch nicht definiert wurde. Ihm wurde jedenfalls - ​wie gefordert - eine langfristige Perspektive aufgezeigt. 


Ab dem nächsten Sommer wird bekanntlich Julian Nagelsmann Rangnick als Cheftrainer ablösen. In dieser Übergangszeit wird man versuchen, das Fundament des langfristigen Erfolgs weiter zu stärken.