Nach seinem Wechsel zum ​1. FC Nürnberg will Rechtsverteidiger Robert Bauervoll angreifen und sich in der Bundesliga durchsetzen - um dem 'Glubb' dann auch langfristig erhalten zu bleiben. Indes erklärte Werder Bremens Sportchef Frank Baumann, dass man trotz des bevorstehenden Wechsels von Luca Caldirola nicht noch einmal auf der Innenverteidiger-Position nachlegen werde.


​Mindestens ein Jahr verweilt Robert Bauer in Nürnberg, doch der 23-Jährige plant laut nordbayern.de bereits längerfristig mit seinem neuen Arbeitgeber: "Ich gehe davon aus, dass wir die Klasse halten und ich dann länger hier bleibe", so der Abwehrspieler, der sich vor allem aufgrund der "klaren Perspektive" für den Aufsteiger entschied.


Eine Kaufoption ist im Vertrag festgeschrieben, die Summe allerdings unbekannt. Nichtsdestotrotz freute sich Sportvorstand Andreas Bornemann über einen "variablen einsetzbaren" Spieler, der nicht zuletzt auch als Innenverteidiger auflaufen kann. Nach 67 Bundesligapartien für den FC Ingolstadt und Werder steht nun also erst einmal eine neue Herausforderung an, genau wie bei Luca Caldirola. Der 27-Jährige steht seit fünf Jahren in Bremen unter Vertrag, eine Perspektive hat er allerdings schon länger nicht mehr.

Werder Bremen Training Camp

    Hat keine Zukunft mehr in Bremen: Abwehrspieler Luca Caldirola


​Daher wurde er für Vertragsverhandlungen mit anderen Vereinen freigestellt, ein Abgang scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. "Luca hat einen klaren Wechselwunsch geäußert, und uns geht es jetzt auch darum, mit einer Gruppe zu arbeiten, die voraussichtlich auch die Saison in Angriff nimmt", so Frank Baumann laut kicker. Mit Milos Veljkovic, Niklas Moisander und Sebastian Langkamp stehen somit lediglich drei nominelle Innenverteidiger im Kader, doch aufgrund der Variabilität von Bayern-Leihgabe sieht der Geschäftsführer keine Notwendigkeit darin, eventuelle Einnahmen zu reinvestieren: "Wir werden da nichts mehr machen."


Bislang verpflichteten die Bremer Yuya Osako, Kevin Möhwald, Jan-Niklas Beste, Felix Beijmo und Martin Harnik. Weitere Transfers scheinen derzeit nicht zu erfolgen, doch auf dem Transfermarkt kann sich binnen kürzester Zeit vieles verändern.