Beim Hamburger SV hat Bobby Wood keine Zukunft mehr. Der in der vergangenen Saison von Knieproblemen heimgesuchte Angreifer will sich in diesem Sommer einer neuen Herausforderung widmen. ​Hannover 96 scheint aber nicht der einzige Klub zu sein, der ihm Avancen macht.


Immerhin 18-mal stand Bobby Wood in der Abstiegssaison des ​Hamburger SV von Beginn an auf dem Rasen. Hinzu addieren sich sechs Einwechslungen. Da er bei den Rothosen als einer der Topverdiener auf der Gehaltsliste geführt wird, soll er den Klub schnellstmöglich verlassen. Am Sonntag bricht der Absteiger ins Trainingslager nach Österreich auf.


Wood wird dem Treiben - ebenso wie Kyriakos Papadopoulos und Mergim Mavraj - fernbleiben, Trainer Christian Titz verzichtet auf den Angreifer und stellt klar, dass dieser sich verändern wolle. Wood bieten sich derweil verschiedene Wechseloptionen. Als heißester Kandidat wurde ​in der Vergangenheit Hannover 96 gehandelt. Die Roten sind sich aber noch nicht ganz klar darüber, ob der 25-Jährige künftig eine Verstärkung darstellen würde.

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Wird den HSV verlassen: Bobby Wood



Eine weitere Alternative bietet sich offenbar in der Ukraine. Nach Informationen des kicker streckt auch Dynamo Kiew die Fühler nach Wood aus. Der Arbeiterverein musste mit Júnior Moraes einen seiner Stürmer ziehen lassen und scheint in Wood die perfekte Backup-Funktion zu sehen. Schon in den nächsten Tagen könnte eine Entscheidung fallen.


Für Wood, der auf Hawaii geboren ist, wäre es in Europa die erste Station außerhalb Deutschlands. Der 25-Jährige entstammt der Jugend von 1860 München und stürmte zudem für Erzgebirge Aue sowie Union Berlin. Ob sich Wood einen Wechsel in die Ukraine vorstellen könnte, wird nicht überliefert.