Mit Allstar-Center DeAndre Jordan scheinen sich die Dallas Mavericks endgültig zurück ins Playoff-Rennen zu katapultieren. Geholfen bei der Verpflichtung hat einmal mehr Dirk Nowitzki. Vor seiner wohl letzten NBA-Saison verzichtet der 40-Jährige auf Geld, um Jordan nach Texas zu locken.


​Der Transfermarkt in der NBA läuft heiß: Superstar LeBron James hat seinen Wechsel zu den L.A. Lakers verkündet, am Tag darauf schockte Allstar-Center DeMarcus Cousins die Liga mit seiner Unterschrift bei Meister Golden State. Die Warriors holten in den vergangenen vier Jahren dreimal den Titel und wirken mit Cousins nun unschlagbar.

Aber auch im Tabellenkeller der besten Basketball-Liga der Welt tut sich einiges. Die Dallas Mavericks könnten rechtzeitig zur voraussichtlich letzten Spielzeit von Dirk Nowitzki endlich wieder die Playoffs angreifen. Im Draft schnappten sich die Mavs das slowenische "Wunderkind" Luka Doncic. Mit Center DeAndre Jordan kommt ein Allstar in die texanische Hauptstadt, von dessen Defensiv-Stärke vor allem Nowitzki profitieren dürfte.

Der deutsche Alt-Meister ermöglicht den Transfer von Jordan mit einer erneuten Gehaltsreduzierung. Dallas hat auf die Option zur Verlängerung des Vertrages mit dem 40-Jährigen verzichtet und die Frist verstreichen lassen. Nicht, um sich vor dessen 21. NBA-Saison vom Gesicht der Franchise zu trennen, sondern um Gehalt für Jordan einsparen zu können. 

Die Mavs waren so in der Lage, Jordan 24 Millionen Dollar im kommenden Jahr zu bieten. Hätte man die Option bei Nowitzki gezogen, hätte sich dieser Betrag wegen der Obergrenze um dessen Gehalt von fünf Millionen Dollar reduziert. Mit Nowitzki wurde dabei vereinbart, dass man ihn Anfang Juli wieder verpflichtet. Dann mit einem Jahressalär von geschätzten 4,4 Millionen Dollar. Eine Sonderklausel der NBA-Gehaltsregeln macht dies möglich.