Umbruch nach WM-Schmach: Diesen 18 Spielern gehört beim DFB die Zukunft

Deutschland befindet sich nach dem überraschenden Ausscheiden in der Vorrunde bei der WM in Russland weiter in Schockstarre. Klar ist zu diesem Zeitpunkt nur: Bei der DFB-Elf wird sich in Zukunft einiges ändern. Ausgeschlossen sind auch Rücktritte von Führungsspielern wie Toni Kroos und Sami Khedira nicht. Das Augenmerk richtet sich beim Weltmeister von 2014 auf eine neue Generation; die folgenden Spieler könnten die Gesichter der DFB-Zukunft sein.

1. Julian Brandt

Der Angreifer von Bayer 04 Leverkusen erhielt in der WM-Vorbereitung den Vorzug vor Leroy Sane und kam in Russland zu drei Kurzeinsätzen. Das Tor traf er zwar nicht, dafür aber zweimal sehenswert das Aluminium. Insgesamt war der 22-Jährige ein belebendes Element für die deutsche Offensive. Bei Bayer 04 Leverkusen ist der Youngster unlängst zum Leistungsträger gereift. Ihm gehört die Zukunft - auch in der DFB-Elf.

2. Leroy Sane

Der beste Youngster der abgelaufenen Premier-League-Saison schaffte es nicht in den endgültigen WM-Kader. Spätestens bei der Weltmeisterschaft in vier Jahren wird Leroy Sane allerdings eine Rolle spielen. Der 22-Jährige ist bei Manchester City unter Pep Guardiola gesetzt und wird sich schon bald seinen Stammplatz in der DFB-Elf erkämpfen. 

3. Niklas Süle

Bei der WM in Russland kam Niklas Süle gegen Südkorea zum Einsatz und machte seine Sache phasenweise sehr ordentlich. Der Innenverteidiger hat ohnehin eine grandiose Debüt-Saison für den FC Bayern München hinter sich. Kann er diese Form in den kommenden Jahren bestätigen, wird er im DFB-Team definitiv eine Rolle spielen.

4. Antonio Rüdiger

Genauso wie Antonio Rüdiger. Der flexibel einsetzbare Abwehrspieler machte bei der WM zwar nicht die beste Form, kann allerdings auch auf eine starke Saison mit dem FC Chelsea zurückblicken. Der 25-Jährige hat das Potential dazu, eine der Stützen im DFB-Team zu werden.

5. Marc-Andre ter Stegen

Mit seinen 32 Lenzen hat Manuel Neuer möglicherweise seine letzte Weltmeisterschaft gespielt. Ein Nachfolger für den amtierenden DFB-Kapitän steht allerdings schon bereit. Marc-Andre ter Stegen hat seit seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona den Sprung in die Weltklasse geschafft und wird Manuel Neuer als Nummer eins im deutschen Tor beerben.

6. Kai Havertz

Kai Havertz hat mit 19 Jahren bereits 54 Pflichtspiele für Bayer 04 Leverkusen absolviert und gehörte in der abgelaufenen Spielzeit zur Stammformation der "Werkself". Acht Spiele hat Havertz bisher für die deutsche U19-Nationalmannschaft absolviert. Eine Nominierung für die A-Elf ist nur noch eine Frage der Zeit.

7. Jonathan Tah

In Leverkusen könnte eine richtige DFB-Achse heranwachsen. Neben Julian Brandt und Kai Havertz wird auch Jonathan Tah eine Rolle in der DFB-Zukunft spielen. Der 22-Jährige schaffte es zwar nicht zur WM nach Russland, zumindest aber in den vorläufigen Kader. Seine Zeit in der Nationalmannschaft wird definitiv kommen.

8. Julian Weigl

Die Antwort auf eine Zukunft ohne Toni Kroos könnte Julian Weigl lauten. Der Mittelfeld-Youngster von Borussia Dortmund weiß mit seinen 22 Jahren bereits Verantwortung zu übernehmen und wies in den vergangenen Jahren eine bestechende Passquote auf. In einer desolaten Saison des BVB blieb auch Weigl blass, das Potential für eine DFB-Karriere hat der Taktgeber aber allemal. 

9. Timo Werner

Leipzigs Top-Stürmer Timo Werner war bei der WM in Russland bereits gesetzt. Ein Tor gelang dem 22-jährigen Flitzer zwar noch nicht, der Angreifer hat allerdings genug Zeit und Talent, um sein WM-Konto in Zukunft noch zu füllen.

10. Joshua Kimmich

Wie so viele andere kann Joshua Kimmich auf eine starke Saison, aber eine schwache WM zurückblicken. Der Rechtsverteidiger beim FC Bayern München gilt als Nachfolger für Philipp Lahm. In diese Fußstapfen konnte Kimmich bei der WM in Russland noch nicht treten, das Potenzial dazu hat er allerdings. 

11. Leon Goretzka

Leon Goretzka stand im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea in der Startelf und hatte den deutschen Führungstreffer auf dem Kopf. Der 23-Jährige läuft in der kommenden Saison für den FC Bayern München auf und hat definitiv das Potenzial zur absoluten Weltklasse. 

12. Marius Wolf

Der vielseitig einsetzbare Marius Wolf ist einer der Shootingstars der abgelaufenen Saison. Von Eintracht Frankfurt führt in sein Weg in der kommenden Saison zu Borussia Dortmund, wo sich Wolf auf höchstem Niveau beweisen will. Der Angreifer kommt vor allem über seinen Einsatz und seine Leidenschaft; Eigenschaften, die der Nationalmannschaft bei der WM in Russland gefehlt haben. 

13. Julian Draxler

Julian Draxler hat eine enttäuschende WM gespielt. Nichtsdestotrotz gehört ihm die Zukunft im DFB-Team. Beim Confed-Cup im Vorjahr führte er die Nationalelf bereits als Kapitän auf den Rasen und zum Titel. Mit Paris Saint-Germain spielt Draxler zudem auf Vereinsebene auf allerhöchstem Niveau.

14. Emre Can

Emre Can wechselt zur kommenden Saison vom FC Liverpool zu Juventus Turin. Bei den "Reds" war Can bereits unangefochtener Stammspieler; ein Kunststück, das er in Turin wiederholen will. Die WM in Russland verpasste er verletzungsbedingt, sein Kampfgeist und Einsatzwille haben der DFB-Elf definitiv gefehlt.

15. Maximilian Philipp

Maximilian Philipp taucht langsam aber sicher aus dem Windschatten auf. Nach seinem  Wechsel im vergangenen Sommer vom SC Freiburg zu Borussia Dortmund hat Philipp den Sprung in die Weltklasse gemeistert. In Zukunft könnte er auch eine Rolle in der Nationalmannschaft spielen. 

16. Philipp Max

Philipp Max zählt ebenfalls zu den Shootingstars der abgelaufenen Spielzeit. Der Augsburger Linksverteidiger wurde sogar als Kandidat für die WM in Russland gehandelt. Sofern er seine Form bestätigen kann, wird sein Name in Zukunft regelmäßig mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht werden.

17. Mario Götze

Mario Götze gehört die Vergangenheit und die Zukunft im DFB-Dress. Der Weltmeister von 2014 wurde etwas überraschend für die WM in Russland außen vor gelassen, ist mit seinen 26 Jahren allerdings noch im besten Alter. Seine Zeit wird wieder kommen.

18. Serge Gnabry

Serge Gnabry hat seit seinem Wechsel in die Bundesliga (spielte zuvor für den FC Arsenal) sowohl in Bremen, als auch in Hoffenheim bewiesen, dass er Außergewöhnliches leisten kann. Der Tempodribbler kehrt im Sommer zum FC Bayern München zurück und will sich beim deutschen Rekordmeister durchbeißen. Gelingt ihm das, wird er in Zukunft auch eine Rolle in der Nationalmannschaft spielen.

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