Das Tauziehen um Niclas Füllkrug zieht sich schon einige Wochen. Borussia Mönchengladbach forciert eine schnelle Abwicklung des Transfers. Martin Kind, Vereinsboss von Hannover 96, stellt klar, dass es keine finanziellen Hindernisse mehr gibt.


Wochenlang zieht sich der Poker um Niclas Füllkrug. Das Werben um den erfolgreichen Angreifer von ​Hannover 96 scheint nun bald ein Ende zu nehmen. Am kommenden Montag ist bei den Roten der Auftakt in die neue Saison, spätestens bis dann soll in der aufreibenden Causa Klarheit herrschen.

1. FC Koeln v Hannover 96 - Bundesliga

Niclas Füllkrug (l.) steht vor dem Wechsel nach Gladbach



„Wenn jemand etwas will, muss er den Mut haben, es auch zu erklären“, kommentiert 96-Vereinsoberhaupt Martin Kind im kicker. „Wenn am Ende alle den Wechsel wollen, wird man sehen müssen.“ Am Finanziellen würde der Wechsel in jedem Fall nicht mehr scheitern. Inzwischen hat ​Borussia Mönchengladbach die Offerte auf fixe 16 Millionen Euro nachgebessert.


„Das Angebot aus Gladbach ist fair“, wird Kind zitiert. Der finanzielle Rahmen im Füllkrug-Poker ist somit abgesteckt. ​Da auch der Stürmer selbst einen Wechsel an den Niederrhein präferiert, steht dem Verkauf des 14-Tore-Manns wohl nicht mehr viel im Weg. Dass sich Kind letztlich gegen einen Verkauf stellt – wie noch am Mittwoch berichtet wurde –, scheint indes aus dem Weg geräumt.