​Beim Hamburger SV sorgte ​Walace in den letzten Monaten nur noch durch mehrere Skandale für Schlagzeilen. Die Offiziellen von ​Hannover 96 sind jedoch von den sportlichen Qualitäten des Brasilianers absolut überzeugt und lotsten den Defensivspieler nach Niedersachsen. Wie nun durchgesickert ist, soll in dem neuen Vertrag eine Ausstiegsklausel enthalten sein.


Sechs Millionen Euro Ablöse überweist 96 an den Absteiger aus der Bundesliga. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll sich der 23-Jährige eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Vertrag gesichert haben. Über die Höhe kursieren im Netz jedoch unterschiedliche Meldungen.So berichtet die BILD von 20 Millionen Euro, laut der Neuen Presse soll der Betrag sogar bei 30 Millionen Euro liegen.

Aktuell dürfte diese Klausel jedoch ohnehin nicht für viele Vereine interessant sein, spielte Walace doch zuletzt deutlich unter seinen Möglichkeiten und konnte sich bei gleich mehreren Trainern des Hamburger SV nicht durchsetzen. Als er im Sommer 2017 für 9,2 Millionen Euro Ablöse an die Elbe gewechselt war, galt er noch als ein sehr vielversprechender Defensiv-Allrounder und sollte die löchrige Abwehr der Hanseaten stabilisieren.


In insgesamt 30 Pflichtspielen für den einstigen 'Bundesliga-Dino' konnte er dieses Versprechen aber nur in den seltensten Fällen erfüllen. Von dem Neuanfang in Hannover erhoffen sich sowohl der Bundesligist, als auch der Spieler selbst, wieder eine positive Trendwende. ​Hannover-Boss Martin Kind erklärte gegenüber der BILD zudem, dass er sich durch die Verpflichtung des Südamerikaners auch eine Leistungssteigerung seiner Landsmänner Jonathas und Felipe erhofft.