Für kurze Zeit bestand im Lager des ​FC Liverpool noch ​Hoffnung auf einen Transfer von Offensivspieler Nabil Fekir, doch dieser hat sich nun endgültig zerschlagen. Wie Jean-Michel Aulas, Präsident von Olympique Lyon, erklärte, seien die Verhandlungen mit den 'Reds' zum Stillstand gekommen. 


Das Geschehen auf dem internationalen Transfermarkt wurde in den vergangenen Wochen besonders von drei Personalien bestimmt: Antoine Griezmann, Alisson Becker und Nabil Fekir. Während feststeht, ​dass Griezmann bei Atletico Madrid bleiben wird und Torhüter Alisson neuesten Meldungen zufolge ​kurz vor einem Wechsel zu Real Madrid stehe, bleibt die Frage, für welchen Verein Fekir ab der kommenden Saison auflaufen wird, noch ungeklärt.


Dabei galt lange Zeit der FC Liverpool als Favorit auf die Verpflichtung des 24-Jährigen, der in der abgelaufenen Saison mit 23 Toren in 40 Pflichtspielen auf sich aufmerksam machte. Nachdem der Transfer ​diversen Medienberichten zufolge zu Beginn des Monats perfekt war, ​erfolgte das Dementi von Fekirs bisherigem Arbeitgeber, Olympique Lyon. Kurz darauf wurde offiziell: ​Der WM-Teilnehmer wird nicht zu den 'Reds' wechseln.

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   Will seinen Schützling nicht ziehen lassen: OL-Präsident Jean-Michel Aulas



Dies bekräftigte Jean-Michel Aulas in einem Interview mit BeIN Sports: "Wir befinden uns nicht mehr in Gesprächen mit Liverpool." Wie der Daily Star berichtet, sei vor allem die Dauer der Verhandlungen ein ausschlaggebender Grund gewesen: "In dieser Phase war es absehbar, dass er nach Liverpool wechselt. Ich habe ihm grünes Licht gegeben, aber es hat zu lange gedauert. Die Verhandlungen zogen sich zu lange", wird der langjährige Präsident (seit 1987 im Amt) zitiert.