Am Samtagabend trifft Deutschland ​im zweiten Gruppenspiel der WM auf Schweden. Nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Mexiko steht das Team von Bundestrainer Joachim Löw dabei bereits mit dem Rücken zur Wand. Die Schweden hingegen haben bereits drei Punkte auf der Habenseite und daher ist es wohl keine große Überraschung, dass der schwedische Offensivspieler ​Emil Forsberg beim Spiel gegen den großen Favoriten auf eine bewährte Taktik zurückgreifen will.


Zwar hatten sich auch die Skandinavier bei ihrem 1:0-Sieg gegen schwache Süd-Koreaner nicht wirklich mit Ruhm bekleckert, dennoch haben sie sich dadurch eine gute Ausgangslage erarbeitet. Gegenüber fifa.com äußerte sich der 26-Jährige, der im Dress von ​RB Leipzig bereits gegen viele Spieler von Joachim Löw gespielt hat, über die Herangehensweise am Wochenende. 


Wichtig sei es, zunächst an sich zu glauben. "Ich glaube, man sollte immer träumen. Das ist wichtig, denn sonst wird es schwierig, nach vorn zu schauen. Wir träumen natürlich davon, etwas Großes zu erreichen. Wir wissen, was wir geschafft haben, um hierher zu kommen", so der Flügelspieler.


Die Schweden sind dafür bekannt, aus einer kompakten Defensive heraus zu agieren. Dies soll nun auch gegen den WM-Favoriten der Schlüssel zum Erfolg sein. "Das wird eine extrem schwere Partie. Wir spielen gegen den Weltmeister, und das wird wirklich hart werden. Trotzdem müssen wir es genießen und auf dem Platz Spaß haben. Der gesamte Druck lastet auf Deutschland. Wir werden das tun, worin wir gut sind, und hinten dicht machen. Unsere Priorität liegt auf einem guten Ergebnis", verriet Forsberg.


Um gegen den amtierenden Weltmeister erfolgreich sein zu können, müsse man jedoch "110 Prozent geben und alles richtig machen". Ansonsten sei es sehr schwer, ein Unentschieden zu holen, geschweige denn sie zu schlagen. Auf mentaler Ebene sei man jedoch darauf eingestellt.