Alles neu - so lautet seit einigen Wochen das Motto des Hamburger SVNeu sind auch die Arbeitsmethoden, die Trainer Christian Titz in der Vorbereitung auf die Saison anwenden wird. Der 47-Jährige setzte dabei verstärkt auf pädagogische Elemente, die ein wenig an die Schulzeit erinnern.


Die Vorbereitung auf die zweite Liga beginnt etwas früher, weshalb auch die Spieler des Hamburger SV bereits jetzt die ersten Leistungs- und Laktattests absolvieren. Noch verweilt man auf dem Trainingsgelände am Volksparkstadion, doch in den kommenden Wochen steht wie üblich ein Trainingslager auf dem Programm.

Auf der heutigen Pressekonferenz war Christian Titz ​trotz des Verlustes seines Co-Trainers vor allem eines anzumerken: Freude. "Ich freue mich, bald endlich wieder auf den Platz zu gehen. Aber die Pause hätte für mich auch ruhig ein bisschen länger sein können", so der Trainer, der den Fahrplan für die kommenden Tage offenbarte: "Heute haben wir Leistungstests. Die heutigen Laktattests haben geschlossen stattgefunden, die einzelnen Leistungstests finden heute & morgen über die Tage verteilt statt. Sonnabend starten wir dann auf dem Platz."


Das erste der beiden Trainingslager wird vom 24. bis 29. Juni in Glücksburg an der Ostsee stattfinden. Titz wolle dieses dafür nutzen, um "Einzelgespräche mit den Spielern zu führen. Aber auch, um uns taktisch weiter zu entwickeln. Dazu war in der angelaufenen Saison wenig Zeit." 


Dabei habe er sich für die taktischen Elemente etwas Besonderes ausgedacht: "Im Trainingslager werden wir die Spieler durch Gruppenarbeiten zu unserer Spielidee mit einbeziehen", sagte Titz gegenüber der Sport Bild (via Hamburger Morgenpost). Auch würden die Spieler mit Hilfe der Videoanalysten Referate präsentieren, die der gesamten Mannschaft vorgestellt werden. 

Anders ist jedoch auch die Rolle, die die Hamburger in der kommenden Saison einnehmen werden: "Wir werden als HSV in der kommenden Spielzeit vermutlich immer die Gejagten sein. Darauf müssen wir uns einstellen." Dennoch wolle man an der bisherigen Philosophie festhalten und vor allem offensiv spielen. "Wir wollen trotzdem unser Spiel durchsetzen und natürlich so viele Spiele wie möglich gewinnen", führte Titz fort.