Borussia Dortmund hat wohl endlich einen Abnehmer für einen seiner Streichkandidaten gefunden. Demnach hat sich der VfB Stuttgart offenbar nach Gonzalo Castro erkundigt. Sportchef Michael Reschke will den Routinier ins Schwabenländle locken.


Nach der Verpflichtung von Thomas Delaney wurde es im Mittelfeldzentrum der Borussia kuschelig. Mit Julian Weigl, Nuri Sahin, Sebastian Rode, Mahmoud Dahoud und Gonzalo Castro besitzt der BVB ein Überangebot an zentralen Mittelfeldspielern. 



Doch wie die BILD nun berichtet, könnte zumindest letztgenannter den Verein nun verlassen. Gonzalo Castro - ohnehin Top-Streichkandidat bei den Schwarz-Gelben - hat das Interesse des VfB Stuttgart geweckt. Sportvorstand Michael Reschke will seinen Ex-Schützling zum VfB locken. Beide arbeiteten bereits 15 Jahre lang gemeinsam bei Bayer Leverkusen.


Castro soll in Stuttgart die Rolle des Routiniers einnehmen und die jungen Spieler mit seiner Erfahrung führen. Der 31-Jährige blickt auf 358 Bundesligaspiele zurück und kennt die Liga demnach wie seine Westentasche. In Stuttgart wird der Mittelfeldspieler - anders als zuletzt in Dortmund - auch wirklich gebraucht. 


Einziges Problem: das Gehalt. Castro unterschrieb erst kürzlich einen bis 2020 laufenden neuen Vertrag in Dortmund und zählt dort zu den Top-Verdienern. Im Schwabenländle müsste er wohl auf die Hälfte seines jährlichen Salärs verzichten. Doch auch die Stuttgarter zahlen nicht mit Brot und Wasser. Sicherlich wird man sich irgendwie einigen können.