​Vor kurzem wurde berichtet, dass der Transfer von Roma-Keeper Alisson Becker zu Real Madrid ​bereits in trockenen Tüchern sei. Glaubt man jedoch der Darstellung der spanischen Zeitung Marca, die nahe am Umfeld der 'Königlichen' dran ist, so handeln die Parteien immer noch eine Ablösesumme für den Brasilianer aus, der weiterhin in der Gunst des amtierenden Champions-League-Siegers steht und den AS Rom in diesem Sommer verlassen könnte.


Vor der Weltmeisterschaft in Russland wollte der begehrte 25-jährige Torhüter Klarheit über seine weitere Zukunft haben. Ein Wunsch, der sich nicht umsetzen ließ. Und so verhandeln die Parteien weiter um den Brasilianer, der das erste Gruppenspiel mit seinem Team mit einem 1:1-Remis gegen die Schweiz beendete.

FBL-ESP-LIGA-REALMADRID-TRAINING

Konkurrenz für Navas und Casilla? Real soll weiterhin an Alisson dran sein. 


Die 'Königlichen' sollen spüren, dass eine Summe von 60 Millionen Euro ausreichen könnte, um den Torhüter des AS Rom in die spanische Hauptstadt zu locken. Bisher habe man "lediglich" 50 Millionen Euro geboten. Die Römer fordern allerdings 70 Millionen Euro. Eine Summe, die den Madrilenen zu hoch ist und auch bereits dem FC Liverpool zu hoch war. Die 'Reds' stiegen aus den Verhandlungen bereits aus. 


Real-Präsident Pérez will schon seit längerem einen neuen Torwart für Real Madrid an Land ziehen. Er war Befürworter eines Transfers von Kepa Arrizabalaga, während Zinédine Zidane stets Vertrauen in die Fähigkeiten von Keylor Navas hatte und sich gegen ein Transfergeschäft aussprach. 


Ohne den Franzosen hat Pérez in Absprache mit Lopetegui nun aber grünes Licht und könnte so eine hohe Summe für den Torwart überweisen, obwohl es die Transferpolitik zuletzt vorgesehen hatte, junge Talente für schmales Geld zu verpflichten. 


Dies liegt in diesem Fall aber schlicht und einfach daran, dass die Alternativen Thibaut Courtois und David de Gea für 'Los Blancos' noch teurer werden würden. Während Real auf eine Entscheidung und Einigung drängt, haben die Verantwortlichen aus Italien keine Eile. Schließlich könnte der Marktwert des Schlussmannes im Zuge der WM weiter steigen.