​Sang- und klanglos verlor die DFB-Elf zum WM-Auftakt gegen Mexiko. Einziger Hoffnungsschimmer in der Offensive war Marco Reus, der nach seiner Einwechslung zu überzeugen wusste, das Ruder jedoch auch nicht mehr herum reißen konnte. Reus wusste bereits seit der Vorbereitung, dass er zunächst auf der Bank Platz nehmen müsse.


"Ich wusste schon im Trainingslager, dass ich nicht von Anfang an spiele. Das war so abgesprochen", erklärte der Offensivakteur gegenüber dem Sportbuzzer. "Wir gehen davon aus, dass das Turnier lange geht und ich vor allem in den wichtigen Spielen gebraucht werde. Auch wenn das heute natürlich auch ein wichtiges Spiel war, in dem ich gerne gespielt hätte."


Doch nach der schwachen Leistung gegen Mexiko könnte das Turnier für den Weltmeister schon früher beendet sein, als den meisten lieb ist. Ab sofort warten nur noch K.O.-Spiele auf die deutsche Mannschaft. Gegen Schweden geht es am Samstag schon ums nackte Überleben.



Reus jedoch, machte nach seiner Einwechslung Hoffnung auf Besserung und könnte gegen das schwedische Team wohl in der Startelf stehen. Zumindest fällt die Partie am Samstag in die Kategorie "wichtige Spiele".


Sollte das Team von Joachim Löw aber ähnlich lethargisch wie gegen Mexiko agieren, dürfte ein Sieg gegen die Skandinavier ein schwieriges Unterfangen werden. Für Marco Reus war schnell klar, was den Ausschlag für die Auftaktniederlage gab: "Wir sollten grundsätzlich gemeinsam verteidigen und gemeinsam angreifen. In der ersten Halbzeit waren wir in zwei Hälften geteilt. Das darf uns nicht passieren. Zumal wir das ganz klar angesprochen haben."