​Eigentlich wäre Mario Götze zu diesem Zeitpunkt mit der deutschen Nationalmannschaft im Teamhotel in der Nähe von Moskau und würde sich intensiv auf die Partie gegen Mexiko am Samstag (17 Uhr) vorbereiten. Doch daraus wurde nichts: Bundestrainer Joachim Löw nominierte den Mittelfeldspieler nicht für das Turnier. Dennoch steht Götze bei anderen Klubs auf dem Zettel. 


Nach Informationen von Sky Sports England soll der 26-Jährige ein Kandidat bei FC Arsenal, West Ham United und dem FC Everton sein. Alle drei Teams spielen in der Premier League, die Gunners sind der bekannteste Klub aus dem Interessenten-Kreis. Dort wechselte zuletzt unter anderem Pierre-Emerick Aubameyang von Dortmund hin. Doch nicht nur aus England gibt es Interesse. Auch der spanische Topklub FC Valencia soll seine Fühler nach Götze ausgestreckt haben. 


Ernstes Interesse aus Frankreich 


Der französische Erstligist Olympique Marseille (spielt nächstes Jahr in der Europa League) soll nach FootMercato-Informationen bereits Gespräche mit dem Verein und Götzes Berater vorbereiten. Präsident Jacques-Henri Eyraud und Sportdirektor Andoni Zubizarreta sollen sogar bereit sein, persönlich bei dem "Zehner" vorzufühlen. 

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Könnte Götze zurück zu Bestleistungen bringen: Lucien Favre


Doch ob Götze den ​BVB überhaupt verlassen möchte, ist unklar. Der Rechtsfuß, der in den 23 Einsätzen in der vergangenen Bundesligaspielzeit zwei Treffer erzielte und vier weitere vorbereitete, kann unter Neu-Trainer Lucien Favre auf eine neue Chance und einen Neustart hoffen. Favre ist zudem dafür bekannt, dass er aus "Problem-Spielern" neuen Elan rauskitzeln kann. So brachte der ehemalige Trainer von OGC Nizza Skandal-Profi Mario Balottelli zurück in die Spur.


Götzes Vertrag läuft noch bis 2020. Nach Informationen der Quellen sollen die Schwarz-Gelben einem Wechsel erst bei 22 Millionen Euro Ablöse zustimmen. So viel musste man 2016 auch für den Spieler bezahlen.