André Hahn ist zurück an Ort und Stelle, wo er sich einst bis zum Nationalspieler schoss. Vier Jahre später sucht er nach seiner Rückkehr zum FC Augsburg sein sportliches Glück. Mit seinem Herzensklub will er den "größtmöglichen Erfolg herausholen". 


Im Januar 2013 kam André Hahn von den Offenbacher Kickers aus der dritten Liga nach Augsburg. Beim ​FCA etablierte sich der Offensivspieler in der Bundesliga und schoss sich sogar bis in die Nationalmannschaft. Es folgte der Wechsel nach Gladbach und im letzten Sommer für sechs Millionen Euro zum HSV. 


An der Elbe wurde der mittlerweile 27-Jährige aber nicht glücklich, stieg mit dem Bundesliga-Dino ab und spielte spätestens unter Christian Titz keine Rolle mehr. Nun geht es für Hahn dahin zurück, wo alles begann. ​Die Augsburger zahlen mit drei Millionen Euro nur die Hälfte der Ablöse, die der HSV noch vor einem Jahr berappen musste. Für Hahn ist die Rückkehr ein Glücksfall: "Ich freue mich wieder hier zu sein. Ich habe den Urlaub sehr genossen, freue mich aber schon darauf, wenn es wieder losgeht", sagte er im Gespräch mit dem Klub-TV.

FC Augsburg v Hannover 96 - Bundesliga

An die sportlichen Glückstage will Hahn in Augsburg wieder anknüpfen.



"Ich habe mich nicht umsonst wieder für den FCA entschieden. Ich will sportlich glücklich werden. Hier habe ich mich sehr wohlgefühlt und hatte eine tolle Zeit. Die Gespräche waren sehr positiv. Ich bin nicht mehr der Jüngste, will dem Verein helfen, mich etablieren und den größtmöglichen Erfolg für den FCA herausholen“, erklärte die Gründe für seinen zweiten Wechsel nach Augsburg.

Den Weg des Klubs habe er auch aus der Ferne immer verfolgt. "Ich habe eine ganz besondere Verbindung zum FCA, weil der Verein mich aus der dritten Liga geholt hat und ich den Sprung in die Bundesliga und bis in die Nationalmannschaft geschafft habe. Der Verein lag mir immer am Herzen“, so Hahn, dem auch aufgefallen ist, wie sich der Klub in den letzten vier Jahren verändert hat. "Die Entwicklung ist großartig. Genau so soll es sein", schwärmte er.


Weiterentwickelt hat sich Hahn in Gladbach und Hamburg auch. Nicht nur sportlich, sondern vor allem "auch menschlich. Es war eine sehr spannende Zeit, gerade in Gladbach im Europapokal gegen große und namhafte Gegner". Erfahrungen, die er nun einbringen wolle, um wieder an die Erfolgszeiten alter Tage anzuknüpfen.