Max Meyer könnte künftig in der Serie A aufschlagen. Der AC Mailand soll Kontakt zu dem ablösefreien Mittelfeldspieler aufgenommen haben. Eine Entscheidung über einen Transfer ist allerdings nicht all zu bald zu erwarten. Auch 1899 Hoffenheim soll Meyer weiter auf der Liste haben.


Wohin führt der Weg von Max Meyer? Rund einen Monat nach Bundesliga-Ende ist weiter unklar, für welchen Klub das Schalker Eigengewächs ab der kommenden Saison aufläuft. Meyer hatte ein Vertragsangebot der Knappen samt Jahressalär von 5,5 Millionen Euro abgelehnt und wird den Vizemeister ablösefrei verlassen. Berater Roger Wittmann hatte sich öffentlich mit ​Schalke-Manager Christian Heidel zerstritten. Die Causa Meyer endete schließlich mit der ​Suspendierung des U21-Europameisters.


Wittmann hatte Meyer zuvor schon europaweit angeboten. Der erhoffte Wechsel zu einem Top-Klub blieb bislang aber aus. Der FC Barcelona winkte schnell ab, der FC Arsenal scheint das Interesse verloren zu haben. In der Bundesliga ist der Mittelfeldspieler wegen seiner hohen Gehaltsforderungen ohnehin nicht sehr gefragt. Einzig ​1899 Hoffenheim wird weiter mit dem 22-Jährigen in Verbindung gebracht.


Dessen Weg scheint aber eher ins Ausland zu führen. In Italien, Spanien oder England könnten die Klubs eher dazu bereit sein, das geforderte Jahresgehalt von kolportierten acht Millionen Euro aufzubieten. Wie der italienische Transfermarkt-Experte Alfredo Pedullà am Mittwoch berichtet, habe der ​AC Mailand Kontakt mit der Meyer-Seite aufgenommen. Die Rossoneri suchen nach einer Verstärkung für die Zentrale, die Spur zu Ex-HSV-Profi Milan Badelj und Marouane Fellaini sei erkaltet. Deshalb könnte Meyer nun in den Fokus rücken, der wie die anderen beiden Kandidaten ablösefrei zu haben wäre.

Nach Ausgaben von knapp 200 Millionen Euro im vergangenen Sommer kann Milan wohl keine großen Schritte auf dem Transfermarkt machen, um die Bestimmungen des Financial Fair Play einzuhalten. Meyer zum Nulltarif käme den Rossoneri dabei gelegen - das hohe Gehalt wäre wohl kein Problem. Eine Entscheidung sei aber erst nach der Weltmeisterschaft zu erwarten. Trainer Gennaro Gattuso und Sportchef Massimiliano Mirabelli weilen in Russland bei der anstehenden WM.