​Mesut Özil ist nach seiner Knieverletzung wieder zurück. Der Mittelfeldstratege kehrte am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining zurück und macht Hoffnung, für das erste Spiel gegen Mexiko dabei zu sein.


Der Spielmacher des FC Arsenal ist nach überstandenen Knieproblemen in das Training der deutschen Nationalmannschaft zurückgekehrt. Mesut Özil nahm wie alle anderen 22 Spieler der Mannschaft an der ersten Einheit des Weltmeisters in Russland teil. Zuvor musste er den letzten Test vor dem Turnierstart abseits des Platzes verfolgen.


Das Training auf dem Gelände des russischen Spitzenklubs ZSKA Moskau in Watutinki war öffentlich und somit für alle zugänglich. Dies ließen sich einige Fans nicht entgehen und so kamen rund 150 Fans nach Watutinki. Sie jubelten Joachim Löw und seinen Spielern zu, die Stimmung ist also bestens. Die erste Partie wird die DFB-Elf am Sonntag, den 17. Juni bestreiten und gegen die Auswahl Mexikos antreten.




Obwohl Mesut Özil beim letzten Test vor der WM gegen Saudi-Arabien in Leverkusen nur auf der Bank saß, wurde er von Teilen der eigenen Fans mit Schmähungen bedacht. Der Grund: Sein Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan und ein gemeinsames Foto, das vielen immer noch aufstößt. Ein Statement von Özil gab es bisher nicht, was ebenfalls für negative Stimmung unter den Fans führt.


Bundestrainer Joachim Löw versucht indes, diesem Thema so wenig Beachtung wie möglich zu schenken und versucht seinen Fokus einzig und allein auf das Projekt Titelverteidigung zu richten. Mesut Özil spielt dabei eine zentrale Rolle in den Planungen des Trainers und wird im Falle einer schnellen Genesung voraussichtlich hinter den Spitzen als Kreativzentrum Chancen kreieren.