​Eintracht Frankfurt hat mit Adi Hütter einen Nachfolger für Chefcoach Niko Kovac gefunden, der nach dem DFB-Pokalsieg mit den Hessen zur neuen Saison zum FC Bayern München wechselt, wo er Jupp Heynckes beerbt. In Frankfurt erhofft man sich unter Huetter nun ähnliche Erfolge wie unter dem Kroaten. Vor allem sollen zukünftig auch möglichst viele Talente den Sprung bei der SGE zu den Profis schaffen. 


​Eintracht Frankfurt hat sich in den letzten Jahren vom Abstiegskandidaten der Bundesliga zu einem der Europa-League-Anwärter entwickelt. Auffällig war dabei vor allem in den letzten beiden Spielzeiten die Verpflichtungen vieler Leihspieler, die maßgeblich am jüngsten Erfolg der SGE beteiligt gewesen sind. Damit man künftig nicht mehr in derartigem Ausmaß auf Neuverpflichtungen angewiesen ist und Ablösesummen einsparen kann, sollen in Zukunft wieder vermehrt eigene Nachwuchstalente den Sprung in den Profikader schaffen.


Eintracht Frankfurt Unveils New Head Coach Adi Huetter

Soll möglichst vielen Talenten den Sprung zu den Profis ermöglichen: Frankfurts neuer Trainer Adi Hütter



"Wir wünschen uns, dass es mehr werden", erklärte der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums Armin Kraaz gegenüber hr-sport. In den letzten zwei Jahren hatten sich lediglich Marc Stendera und Aymen Barkok bei den Profis etabliert und waren zu einigen Einsätzen in der Bundesliga gekommen. Wie Kraaz zudem verriet, habe vielleicht auch die Spielidee und Philosophie von ​Ex-Coach Kovac eine Integration der Youngster erschwert, wenngleich der Kroate in der Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Profiteam gute Arbeit geleistet habe. "Es zeigt, dass unsere Talente noch besser vorbereitet zu den Profis kommen müssen." ​Neu-Coach Adi Hütter dürfte somit aller Voraussicht nach verstärkt ein Auge auf den eigenen Nachwuchs werfen. 


Eintracht Frankfurt beendete die abgelaufenen Bundesligasaison zwar nur auf dem achten Tabellenplatz, erreichte dank des DFB-Pokalsiegs gegen Rekordmeister FC Bayern München aber dennoch die Gruppenphase der Europa League.