Hamburgs U21-Europameister Gideon Jung wird von mehreren Bundesliga-Klubs umworben. Freiburg und Mainz locken Jung mit Erstliga-Fußball. Beim HSV besitzt der 23-Jährige allerdings einen langfristigen Vertrag. 


Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis erste Gerüchte aufkommen: Hamburgs Gideon Jung steht nach einem Bericht der Bild im Fokus mehrerer Bundesliga-Klubs. Vor allem ​Mainz 05 und der ​SC Freiburg sollen am Defensiv-Allrounder interessiert sein. 



Jung, entwicklungsfähig und deutscher Junioren-Nationalspieler: Bei Jung ist nicht nur der Name ein Begriff. Seine Eigenschaften machen ihn zu einem begehrten Gut im deutschen Oberhaus. Der 23-Jährige mit ghanaischen Wurzeln spielt seit 2014 an der Elbe. Schlappe 150.000 Euro zahlte der ​HS​V damals an Rot-Weiß Oberhausen. In Hamburg hat er sich seither stetig weiterentwickelt, wurde im vergangenen Sommer U21-Europameister und war in der abgelaufenen Spielzeit mit 29 Startelf-Einsätzen unangefochtener Stammspieler.


Nun ging es für den HSV zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Unterhaus. Jung soll eines der Gesichter für den Neuaufbau sein und den direkten Wiederaufstieg anpacken. Sein Vertrag, den er ​im November 2017 verlängert hatte, ist noch vier Jahre gültig. Begehrlichkeiten weckt der 23-Jährige dennoch - die Interessenten um Freiburg und Mainz locken weiterhin mit Bundesliga-Fußball.


Ob Jung einen Wechsel in Betracht zieht, ist nicht überliefert. Fest steht allerdings: Der HSV hält alle Trümpfe in der Hand, kann alle Angebote abblocken oder eine exorbitante Ablöse fordern. Fraglich, ob Klubs wie Freibug oder Mainz bereit wären, diese zu zahlen. Bei den Hamburgern soll es intern ohnehin die Marschroute geben, Jung nicht ziehen zu lassen. Trainer Christian Titz wäre wohl nicht all zu begeistert, einen Spieler zu verlieren, der perfekt in sein System passt. Einen Transfer macht das alles äußerst unwahrscheinlich.