Stolze 20 Millionen Euro hat der VfB Stuttgart bereits in die Personalplanung investiert. Und Sportvorstand Michael Reschke verkündete bereits, dass noch der eine oder andere Spieler hinzukommen wird. Ein Thema am Wasen scheint Tolgay Arslan zu sein, dessen Verpflichtung sich jedoch schwierig gestaltet.


Laut einem Bericht des kicker beschäftigt sich der ​VfB Stuttgart mit einer Verpflichtung von Tolgay Arslan. Die Anstellung des gebürtig aus Paderborn stammenden Türken scheint sich aber ziemlich schwierig zu gestalten. Vor allem die Laufzeit seines Vertrags (2022) scheint seine Tücken mit sich zu bringen, als Ablöse stehen überwindbare acht Millionen Euro im Raum.


„Wir wissen schon noch, was wir wollen“, verkündet VfB-Cheftrainer Tayfun Korkut. Im Nachgang umreißt der Übungsleiter das Anforderungsprofil: „Da geht es eventuell um Spielertypen, die noch etwas anderes haben als das, was wir im Moment haben - um noch einen Tick flexibler zu werden.“ Thema ist vor allem die taktische Vielfalt des 44-Jährigen, der in der Offensive oftmals auf zu viele lange Bälle setzen musste. 


Den ausgeschriebenen Parametern würde Arslan in jeder Hinsicht entsprechen. Der 27-Jährige spricht Deutsch, kennt die Bundesliga und bringt als Fußballer das gewisse Extra mit. Sowohl in der Jugend von ​Borussia Dortmund als auch später beim Hamburger SV galt Arslan als Ausnahmekönner, so richtig klappen wollte es in seiner Geburtsheimat Deutschland aber nicht.


2015 folgte sein Wechsel zu Besiktas Istanbul, wo Arslan die vergangenen zwei Jahre einer der Leistungsträger ist. Am Bosporus wurde der Mittelfeldmann zweimal Türkischer Meister und sammelte obendrein Erfahrung in der Champions League (elf Spiele). ​Aus der Bundesliga soll Hertha BSC ebenfalls die Fühler ausgefahren haben. Daneben wird AS Rom als Transferkonkurrent genannt.