Kein Spieler des 1. FC Nürnberg hat es zur Weltmeisterschaft nach Russland geschafft. Die größten Chancen hatte Torjäger Mikael Ishak, der aufgrund einer mehrwöchigen Verletzung jedoch schnell außen vor war. Club-Coach Michael Köllner bedauert die Nichtnominierung des Angreifers


Durch zwölf Tore und acht Vorlagen in der abgeschlossenen Saison spielte sich Mikael Ishak seit Jahren mal wieder in den Fokus der schwedischen Nationalmannschaft. Ein Innenbandriss im Knie, der eine knapp zweimonatige Pause nach sich zog, hielt Nationaltrainer Janne Andersson am Ende aber davon ab, den Torjäger des ​1. FC Nürnberg in den WM-Kader zu berufen.

„Es tut mir leid für ihn. Das habe ich ihm auch geschrieben. ​Es war sein Herzenswunsch. Aber er ist noch jung, dann fährt er halt zur nächsten WM“, sagt Nürnbergs Trainer Michael Köllner in der Bild. Ganz schuldbefreit an der Situation von Ishak sieht sich der Übungsleiter nicht.


Es liege nun auch an Köllner, Ishak derart stark zu machen, dass die Nationalmannschaft nicht mehr an ihm vorbeikomme, erklärt der Trainer. „Natürlich liegt die Schuldfrage auch bei mir. Ich habe ihm versichert, dass ich Tag für Tag alles machen werde, dass er das nächste Level erreicht.“ Ishak lief bislang viermal für die Drei Kronen auf und erzielte einen Treffer.