​11 Tage sind vergangen, seitdem ​Real Madrid die UEFA Champions League gewann, der ​FC Liverpool ein weiteres Finale mit Jürgen Klopp an der Seitenlinie verlor und sich Mohamed Salah nach einem umstrittenen und heiß diskutierten Zweikampf mit Sergio Ramos verletzte. Die Nachwehen dieses Spiels sind immer noch zu spüren: ​Zinédine Zidane trat als Trainer der 'Königlichen' zurück und Sergio Ramos muss sich für sein Verhalten in der Partie nach wie vor rechtfertigen. Der Kapitän der 'Königlichen' erledigte dies nun auf eine sehr eigenwillige Art und Weise, wie die spanische Zeitung AS berichtet.


Nach wie vor muss sich der Kapitän des amtierenden Champions-League-Siegers zu den Szenen im Finale der Königsklasse äußern, als er Mohamed Salah im Zuge eines Zweikampfes außer Gefecht setzte und er sich von vielen Fans anhören musste, er habe mit Vorsatz gehandelt. Auch eine Aktion mit Loris Karius wird im Nachhinein heiß diskutiert, denn es heißt, nach einem Zusammenprall mit Ramos könnte der Schlussmann eine Gehirnerschütterung erlitten haben, was seine Patzer verursacht haben könnte.


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"Verdammte Scheiße, sie geben dem eine Menge Aufmerksamkeit, dieser Salah-Sache", so Ramos offenbar wenig erfreut über den medialen Fokus, der auch Tage nach dem Finale weiterhin auf dem verletzten Ägypter liegt. "Ich wollte nicht sprechen, weil alles gleich eine vergrößerte Wirkung hat." 

Real Madrid v Liverpool - UEFA Champions League Final

Judo-Griff? Ramos hat seine eigene Meinung zur besagten Szene.


"Ich sehe die Aktion gut, er packt zuerst meinen Arm und ich falle auf die andere Seite, die Verletzung passierte am anderen Arm und sie sagen, dass ich einen Judo-Griff benutzt hätte. Nachdem der Torhüter sagte, dass er nach dem Zusammenstoß benommen war, warte ich nur darauf, dass Firmino sagt, er habe eine Erkältung wegen eines Schweißtropfens von mir, der auf ihm gelandet ist", so die Reaktion des 32-Jährigen, der somit wenig Verständnis für Loris Karius zeigt.

Weiterhin ging Ramos auf sein Verhältnis zu Mohamed Salah ein und sieht sich, so lässt es sich den Aussagen entnehmen, zu Unrecht beschuldigt. "Ich habe mit ihm über Nachrichten gesprochen, es geht ihm ziemlich gut. Er hätte spielen können, wenn er in der zweiten Halbzeit eine Spritze bekommen hätte. Ich habe das manchmal gemacht, aber wenn Ramos so etwas macht, dann tut es immer noch etwas mehr weh", so der Verteidiger zynisch.  


"Ich weiß nicht, ob das so ist, wenn man über eine so lange Zeit bei Real Madrid ist und so oft gewinnt, dass die Menschen es auf eine andere Art und Weise sehen", rechtfertigt sich der Spanier weiter, der sich im Zuge der kommenden WM nun auf die Gruppenspiele gegen Marokko, Iran und Portugal vorbereiten wird.